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Aussteller-Portraits 2017

Ebarrito – nachhaltige Lederaccessoires aus Italien

Ebarrito – nachhaltige Lederaccessoires aus Italien
Ebarrito – stylische Schuhe aus Lederresten
Ebarrito – nachhaltige Lederaccessoires aus Italien
jede Tasche ist ein Unikat

Schuhe, die nicht jeder trägt und Taschen, die ein echter Hingucker sind – bei Ebarrito gleicht kein Produkt dem anderen. Die bunten Patchworktaschen aus Lederresten sind Unikate, von jedem Schuhmodell gibt es pro Farbe nur zwölf Paar auf der Welt. Dabei setzt Geschäftsführer Alessandro La Micela auf Nachhaltigkeit und Upcycling: „Ein ökologischer Ansatz bei der Fertigung unserer Produkte ist uns sehr wichtig. So arbeiten wir beispielsweise mit Restledern und Verschnittstücken aus der Lederindustrie, die wir nicht chemisch weiterbehandeln. Was sonst als Ausschuss entsorgt würde, erwecken wir zu neuem Leben.“ Taschen und Schuhe werden handgenäht. Dabei tragen die Ebarrito-Mitarbeiter zur Einzigartigkeit der Accessoires bei: „Unsere Mitarbeiterschaft ist so bunt und vielfältig wie das Produkt - verschiedene Sprachen und Kulturen fließen in das Unternehmen mit ein und machen daraus ein Unikat“, sagt Alessandro La Micela.

Nach der Wirtschaftskrise 2011 holte der Firmengründer den Art Director Antonio Accurso an Bord. Gemeinsam entwickelten sie das Konzept zu den stylischen Patchwork-Accessoires und trafen damit einen Nerv: „Immer mehr Kunden wünschen sich heutzutage nachhaltige Produkte, die nicht jeder hat“, sagt Alessandro La Micela. Mittlerweile sind sie mit ihren Schuhen und Taschen zu Gast bei zahlreichen Messen wie der Panorama-Modemesse und im November auch beim Bazaar Berlin.

Ebarrito

Halle 12, Stand 122

ebarrito.com

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Kawale.de: Upcycling und Industriedesign für Zuhause

Kawale.de: Upcycling und Industriedesign für Zuhause
Jedes Stück ein Unikat – Industriedesign für Zuhause
Kawale.de: Upcycling und Industriedesign für Zuhause
Wohnaccessoires aus Recyclingmaterialien

Ob Tische und Spiegel aus ehemaligen Ölfässern, Weingläser aus Altglas oder Lampen aus ausgedienten LKW-Scheinwerfern – was sonst im Müll oder der Recyclingtonne landen würde, erwacht bei Martina Augustin und Michael Höller von Kawale.de zu neuem Leben. „Bei uns ist unperfekt perfekt“, sagt Martina Augustin. „Jedes Modell unterscheidet sich vom anderen und zeigt charmant seine Gebrauchsspuren.“ Ob Regale, Bilderrahmen, Kerzenständer, Beistelltische oder Lampen im Industriedesign – Kawale.de hat sich auf Kleinmöbel und Wohnaccessoires aus Recyclingmaterialien spezialisiert, die vor allem in Westafrika und in Indien zu fairen Löhnen in kleinen Handwerksbetrieben gefertigt werden. Dabei ist jedes Stück ein Unikat. „Man sieht die Handschrift des Schöpfers, kleine Unebenheiten sind von den Designern und Handwerkern gewollt – das verleiht den Produkten eine Seele.“

Die Liebe für die Handwerkskunst, fremde Kulturen und schöne Dinge hat Martina Augustin auf ihren Reisen nach Nordafrika und Südostasien entdeckt. Zwölf Jahre war sie in der Tourismusbranche aktiv - bis sie sich entschied, ihren eigenen Onlineshop mit ausgefallen Möbeln und Accessoires zu gründen. Als Quereinsteigerin war das nicht immer leicht: „Wir haben das komplette Programm durchgemacht: Arbeit mit den falschen Partnern, unzählige Gespräche mit Agenturen und Recherchen bis in die Nacht, um die richtigen Designer und Handwerker zu finden.“ Doch der Einsatz hat sich gelohnt: Nun haben Martina Augustin und Geschäftspartner Michael Höller das richtige Team, die mit viel Liebe und Herzblut einzigartige Möbel und Accessoires kreieren.

Kawale

Halle 17, Stand 218

www.kawale.de

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Millefiori-Kunst aus Israel

Millefiori-Kunst aus Israel
farbenfrohe Kunst aus Polymerclay
Millefiori-Kunst aus Israel
Skulpturen im Millefiori-Design

Mira Krispils Werke sind im grauen November ein echter Lichtblick: Ob bunte Tierskulpturen oder ungewöhnliche Kerzenständer – sie verwendet für ihre Werke die Millefiori-Technik, die ursprünglich von den Glaskünstlern im venezianischen Murano eingesetzt wurde. Millefiori heißt übersetzt „1000 Blüten“ und bezeichnet Glaskunst, die mit farbenfrohen Blumenmustern verziert ist. Statt Glas setzt Mira Krispil jedoch Polymerclay ein – eine Modelliermasse aus PVC-Partikeln. Erste Erfahrungen mit diesem Werkstoff machte die Israelin während einer Physiotherapie: „Ich hatte bereits acht Operationen an meiner Hand hinter mir und lag vier Jahre lang ständig im Krankenhaus“, sagt Mira Krispil. „Die Kunst hat mir damals geholfen, meine Hand wieder fit zu machen. Jedes Kunstwerk ist heute ein Zeichen des Sieges, dass ich es geschafft habe. Die bunten Farben sollen den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihnen Hoffnung geben – genauso wie sie mir in der Reha geholfen haben.“ Unterstützt wurde Mira Krispil damals von ihrem Vater – er begleitete sie zu den Arzt- und Physioterminen und führte sie an die Kunst des Skulpturengestaltens heran. Heute ist Mira Krispil wieder fit – jedes ihrer Werke ist handgemacht und ein echtes Unikat.

Mira Krispil

Halle Halle 12, Stand 121

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Amberwood: Schmuck mit Geschichte

Amberwood: Schmuck mit Geschichte
Ring aus der New Geometry Collection
Amberwood: Schmuck mit Geschichte
Bernsteinschmuck von der polnischen Ostsee

Seit Jahrtausenden von Jahren fasziniert Bernstein die Menschen – sei es als Glücksbringer, Heilstein oder einfach nur als schönes Schmuckstück. Bernstein besteht aus fossilem Baumharz, das sich vor Millionen von Jahren gebildet hat, in tiefe Sedimentschichten abgesunken und im Laufe der Zeit zu Bernstein geworden ist. Vor allem an der polnischen Ostseeküste ist es heute noch zu finden.

Dort ließ sich auch Marta Wlodarska, die Gründerin von Amberwood, inspirieren: “Ich stamme aus einer kreativen Familie. Kunst hat mich von klein auf begleitet. Bei einem spontanen Trip an die Küste wurde mir klar: Ich will Schmuck aus Bernstein herstellen.“ Zwei Monate arbeitete sie in einer kleinen Bernsteinmanufaktur, mit ihren Freunden suchte sie von morgens bis abends den Strand nach Bernstein ab. „Die Leute dachten wahrscheinlich, wir sind verrückt. Aber mich fasziniert einfach dieser Rohstoff, der vor Millionen von Jahren entstanden ist und eine ganz eigene Schönheit besitzt – vor allem wenn man ihn ins Licht hält.“ Besonders die kleinen Details wie ein eingeschlossenes Insekt, ein kleines Blatt oder ein Samen begeistern sie, denn sie machen jeden Bernstein zu einem Unikat. „Jeder Stein erzählt seine eigene Geschichte“, sagt die Designerin. Ganz anders als beim klassischen Bernsteinschmuck unterstreicht Marta Wlodarska die Einzigartigkeit der Steine in ihren Schmuckstücken: Indem sie den Bernstein beispielsweise mit Holz von alten Schiffen, Silber, Leinen, Leder oder Federn kombiniert, interpretiert sie das Material ganz neu. „Ich schaue mir den Bernstein sehr genau an, um seine Besonderheit in meinem Schmuck bestmöglich in Szene zu setzen. Mir gefällt es, etwas ganz Neues zu kreieren, was es so vorher noch nicht gegeben hat.“

Beim Bazaar Berlin wird Marta Wlodarska u.a. Ketten, Ohrringe und –Clips, die sehr leicht am Ohr zu tragen sind, sowie Ringe präsentieren. Besonderes Highlight: die monochrome New Geometry Collection mit transparentem Bernstein, die den aktuellen Trend zum Purismus aufgreift.

amberwood.istore.pl

Art + Style, Halle 12, Stand 106

Amberwood

Halle Halle 12,, Stand 106

amberwood.istore.pl

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MadaSpice: Naturgewürze aus Madagaskar

MadaSpice: Naturgewürze aus Madagaskar
Naturgewürze für die Weihnachtszeit
MadaSpice: Naturgewürze aus Madagaskar
Vanille aus dem Regenwald

Was wäre die Weihnachtszeit ohne Gewürze? Ob Zimt, Vanille, Kardamon oder Nelken - erst die exotischen Gewürze verleihen der Weihnachtsbäckerei den richtigen Geschmack. Dabei sind Gewürze nicht nur lecker, sondern auch gesund. In manchen Kulturen werden sie seit Jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt - Ingwer beispielsweise, um Übelkeit zu lindern und Kurkuma, um Entzündungen zu heilen. Kein Wunder also, dass einige Gewürze wie Pfeffer früher so wertvoll wie Gold waren. Schließlich bringen sie einen Hauch Exotik und eine ordentliche Portion Würze in unsere dunkle Jahreszeit.

Den Duft Madagaskars nach Europa bringen – das hat sich MadaSpice zum Ziel gesetzt. Ob Gewürze, Kräuter oder Tee, alle Produkte sind frei von Pestiziden; die Kräuter- und Gewürzmischungen kommen ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe und ohne Geschmacksverstärker aus. Denn fast alle Gewürze von MadaSpice stammen direkt aus dem Regenwald. „Die Pflanzen wachsen wild in einer naturbelassenen Umgebung im madegassischen Regenwald - kommen also nicht in Berührung mit Pestiziden und Kunstdünger,“ sagt Lalasoa Ruckdeschel von MadaSpice. „Denn das widerspricht dem Glauben der dort lebenden Menschen. Die Madegassen sind überzeugt, dass alle Pflanzen im Wald sich voreinander ernähren. Würde man Gewürzanbau außerhalb des Waldes betreiben, wäre die Balance gestört und die Heilkräuter und Naturgewürze würden an Wirkung verlieren.“ MadaSpice kauft viele Gewürze direkt von Kleinbauern und Sammlern, die mitten im Regenwald leben – so schaffen sie für die Menschen vor Ort eine Einkommensperspektive. Denn nicht nur extreme Wetterlagen wie Zyklone und Hochwasser, auch der Kampf um fruchtbaren Boden und Spekulationen mit Gewürzen, macht den Kleinbauern vor Ort das Leben schwer.

Lalasoa Ruckdeschel: „Wir bemühen uns mit unseren Partnern, die natürliche Qualität und den Geschmack unserer Gewürze in gleichbleibender Originalität zu erhalten, sowie das Aroma als Duft der Insel nach Europa zu bringen.“ Die Gewürze entsprechen den europäischen Lebensmittelrichtlinien und sind in der Regel drei bis fünf Jahre haltbar. Am besten verwahrt man sie kühl und trocken – damit sie ihr volles Aroma entfalten können. So kann Weihnachten kommen.

Mada space

Halle 11.1, Stand 141

madaspice.eu

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Solarlampen aus Einmachgläsern

Solarlampen aus Einmachgläsern
Einmachgläser als Solarlampen, ©Sonnenglas
Solarlampen aus Einmachgläsern
ein kleines Solarkraftwerk; ©Sonnenglas

Viele Menschen in den Townships Südafrikas haben keine zuverlässige Stromversorgung und nutzen daher Petroleumlampen und Kerzen zur Beleuchtung. Doch das ist nicht ganz ungefährlich, denn es kommt immer wieder zu Bränden. 2010 hatte der Elektroingenieur und Photovoltaiker Harald Schulz der südafrikanischen Firma Suntoy eine geniale Idee: Sonne gibt es in Südafrika gratis und nahezu unbegrenzt. Warum nicht also Solarlampen für die Beleuchtung nutzen? Der besondere Clou: Die Solarlampen werden aus Einmachgläsern hergestellt. 2010 erhielt er vom Glashersteller Consol aus Johannesburg den Entwicklungsauftrag für das Sonnenglas®. Fünf Jahre später sind bereits über 750.000 solcher Solarlampen produziert worden.

Das Sonnenglas® ist ein kleines Solarkraftwerk. Am Tag speichert es Sonnenenergie, nachts leuchtet es. Ein Akku wird über Solarzellen im Deckel aufgeladen und lässt die LEDs für viele Stunden brennen. Das Sonnenglas® wird sozial nachhaltig produziert. Heute bietet es 70 ehemals arbeitslosen Männern und Frauen aus Soweto/Johannesburg einen sicheren Arbeitsplatz und eine berufliche Perspektive. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten faire Löhne, sind sozialversichert und haben Anspruch auf eine Rente. Zudem finanziert der 2014 gegründete SONNENGLAS-Fonds Schulungen und Fortbildungen.

Weltladen A Janela

Halle 15.1, Stand 205

www.ajanela.de

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Freudensprung Fashion: nachhaltig, stylish, außergewöhnlich

Freudensprung Fashion: nachhaltig, stylish, außergewöhnlich
T-Shirt „Wispy“ mit hohem Anteil an Tencel: saugfähiger als Baumwolle und sanfter als Seide
Freudensprung Fashion: nachhaltig, stylish, außergewöhnlich
Damen-T-Shirt „Sunny“: in Deutschland gefertigt und von der Künstlerin Petra Haslinger gestaltet

„Wir haben uns immer darüber gewundert, dass es in der fair und ökologisch produzierten Modewelt so wenig wirklich schöne Sachen gibt und wollten dies ändern“, sagen Manuela und Gundolf Mevißen von Freudensprung Fashion. Aber vor allem wollten sie etwas gegen die katastrophalen Produktionsbedingungen in der Textilindustrie tun: „Angefangen von den menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, denen die Menschen ausgesetzt sind, bis hin zum Ursprung des Ganzen, dem Anbau der Baumwolle und anderen Material-Grundstoffen. Die Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt, was wiederum eine Auswirkung auf die dort lebenden Menschen hat, können und wollen wir nicht akzeptieren.“ Und so gründeten sie 2015 Freudensprung Fashion – ein GOTS zertifiziertes Modellabel, das sich vor allem auf außergewöhnliche und nachhaltig produzierte Shirts, Hoodies, Hemden und Poloshirts spezialisiert hat. „Mit dem GOTS-Zertifikat ist eine Kontrolle und Prüfung des gesamten Produktionsprozesses gewährleistet und der Endverbraucher hat ebenfalls eine Sicherheit, dass er ein ökologisches und fair produziertes Kleidungsstück erwirbt“, sagt Gundolf Mevißen.

So setzen sie bei den Materialien auf Bio-Baumwolle, ökologisch angebautes Leinen sowie Modal und Tencel – Zellulosefasern aus Buchenholz bzw. Eukalyptusholz. „Die Zellulosefasern stammen von Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Das ist uns sehr wichtig“, so Manuela Mevißen. „Denn die aktuellen Waldbrände in Portugal zeigen, wozu die schnelle Ausbreitung von Eukalyptus-Monokulturen führen kann.“ Umweltschutz steht auch bei der Verpackung im Fokus: „Wir haben unsere Verpackung auf ein Minimum reduziert und dort wo es sich nicht vermeiden lässt, arbeiten wir mit kompostierbaren Lösungen.“

Darüber hinaus arbeitet Freudensprung mit Lieferanten für die Rohware, die neben der GOTS-Zertifizierung auch Mitglied in der FairWear-Foundation sind. Gundolf Mevißen: „Die FW-Foundation legt den Fokus noch mehr auf die Arbeitsbedingungen und Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter. So sind unsere Shirts und Pullis nicht nur ökologisch sondern auch fair.“ Gleichzeitig spenden die Mevißens 50 Cent von jedem verkauften Kleidungsstück an die Father Shay Cullens Organisation PREDA. Der irische Priester Shay Cullen wurde bereits vier Mal für den Friedensnobelpreis nominiert und trägt seit 47 Jahren wesentlich zur Verbesserung der humanen, sozialen und wirtschaftlichen Situation der philippinischen Bevölkerung bei.

Nachhaltig, fair und vor allem außergewöhnlich – die Mevißens legen großen Wert darauf, mit ihren Kleidungsstücken etwas Besonderes zu kreieren. So stammen beispielsweise die Motive einer Limited Edition von einer Malerin aus dem Chiemgau und aus der eigenen Kreativwerkstatt: „Wir versuchen immer etwas abseits vom Mainstream Motive zu kreieren, aber natürlich bedienen wir auch den „klaren“ Geschmack, fetzige Motive sind ja nicht jedermanns Sache“, so Manuela Mevißen.

freudensprung-fashion

Halle 15.1, Stand 211

www.freudensprung-fashion.de

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KRINES BERLIN - Mode für Individualisten

KRINES BERLIN - Mode für Individualisten
klare Linien und liebevolle Details
KRINES BERLIN - Mode für Individualisten
„nie dem Trenddiktat verfallen“ - zeitlos schönes Design von KRINES BERLIN

Schon früh entdeckte der aus Bamberg stammende Walter Krines seine Leidenschaft für Mode. Bei seinen unkonventionellen Kollektionen setzt er nicht auf kurzlebige Trends, sondern auf zeitloses Design und ausgefallene Details. „Ob feminine Kleider, edle Hosenanzüge oder elegante Mäntel - meine Kundinnen sollen sich in den Kreationen geborgen, beschwingt und einmalig fühlen“, sagt Walter Krines, der vor rund 30 Jahren nach Berlin kam und hier zwei Geschäfte betreibt. Auch in Schwerin und in Karlsruhe gibt es mittlerweile zwei Filialen. Zudem hat er Kundinnen in aller Welt. Doch Berlin wird immer eine besondere Bedeutung für ihn haben: „Der Standort Berlin ist Teil des Logos KRINES BERLIN. Hier ist nicht nur der Firmensitz, in dieser aufregenden, pulsierenden und sehr individuellen Stadt liegt die Quelle meiner Inspirationen“. Zusammen mit seinem Team arbeitet Walter Krines im Berliner Süden. Hier werden im Atelier die Kollektionen, aber auch die Anfertigungen für die Läden genäht. „Unsere Kreationen entstehen seit jeher im Spiegel der schillernden Modewelt Berlins und sind das Ergebnis von über 20 inspirierenden Jahren im Modebusiness. Unserem Stil bleiben wir bis heute treu – stets innovativ und nie dem Trenddiktat verfallen. Klare Linien, liebevolle Details und eine hochwertige Verarbeitung prägen das Design.“

Krines Berlin

Halle 12, Stand 112

www.krinesberlin.de

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Zwischen Tradition und Moderne – handgewebte Wohnaccessoires von FOLKA

Zwischen Tradition und Moderne – handgewebte Wohnaccessoires von FOLKA
Energiekick im grauen November – die bunten Kissen von FOLKA
Zwischen Tradition und Moderne – handgewebte Wohnaccessoires von FOLKA
Handgewebt, umweltfreundlich und bequem

FOLKA – der Firmenname steht für „Folk Art“, also traditionelles Kunsthandwerk. Gleichzeitig greift es das Wort für polnische Frau „polka“ auf und nicht zuletzt findet sich darin „Olka“ wider – der zweite Vorname der Gründerin Aleksandra Roszkowska. Ob bunte Kissen oder bequeme Puffs zum Sitzen – die Produkte des polnischen Labels sind nicht nur ein Hingucker und machen gerade im tristen November gute Laune. Die Stoffe dafür sind zudem aus zertifizierter biologisch angebauter Baumwolle und werden in Polen handgewebt. Die Sitzpuffs werden mit hochwertigen Wollstoffen bezogen. „In Zeiten von modernen aber häufig etwas sterilen Einrichtungen mit vielen künstlichen Materialien wollen wir mit unseren gemütlichen bunten Wohnaccessoires ein Gegengewicht schaffen“, sagt Aleksandra Roszkowska von FOLKA. „Dabei sind uns Natürlichkeit und Nachhaltigkeit genauso wichtig wie die Wahrung alter polnischer Traditionen.“ Obwohl es heutzutage kaum noch aktive Weber gibt, setzt FOLKA auf handgewebte Stoffe. Denn nur so lassen sich die traditionellen polnischen Muster in ihrer Einzigartigkeit und Schönheit originalgetreu darstellen.

Folka

Halle 12, Stand 108

www.folka.pl

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Fee Myrnalini-Tara +Ma'at: von der indischen Natur und Kultur inspiriert

Fee Myrnalini-Tara +Ma'at: von der indischen Natur und Kultur inspiriert
Fee Myrnalini-Tara+Ma'at in ihrem Garten im indischen Udaipur
Fee Myrnalini-Tara +Ma'at: von der indischen Natur und Kultur inspiriert
Schmuckunikate in Gold, Silber und Bronze

Gedankentore und Lebensbegleiter nennt sie ihre Kunstwerke – Fee Myrnalini-Tara +Ma'at fertigt Schmuckunikate in Gold, Silber und Bronze. Auch farbenfrohe Bilder in Öl und Pastell gehören zu ihrem Portfolio. Darin lässt sie die Erfahrungen aus 38 Jahren Wanderschaft einfließen: Ob Europa, Afrika oder Asien – überall hat sie das Wilde und Meditative der Natur aufgenommen, die Weisheiten großer Dichter, Denker und Philosophen erfahren und dies in ihre Kunstobjekte, Schmuckstücke und Bilder integriert. „Meine Unikate zeugen von einer ganz eigen geprägten

Erfahrung, Wahrnehmung und inneren Lebensschau, die mir die Bewegung meiner Wanderschaft geschenkt hat“, sagt Fee Myrnalini-Tara+Ma'at, die seit über 30 Jahren in Udaipur im indischen Rajasthan lebt. Dort hat sie einen einzigartigen Garten angelegt – eine Symbiose aus Kunst und Natur - aus der sie kreative Energie schöpft. Dort entstehen in meditativer Stille ihre Bilder und Schmuckunikate, bei denen nicht nur Edelsteine, Mineralien und Silber, sondern auch Gedanken großer Poeten zum Einsatz kommen: „Vom Leben lernen – von der Bewegung im Leben sich inspirieren lassen – durch ständigen Wechsel und Wandel immer bereit sein und bleiben für das Neue, um der einen unwandelbaren inneren Einheit, der Liebe in sich selbst, zu begegnen“ – ständiger Wandel hat auch Fee Myrnalini-Tara+Ma'at auf ihren Reisen begleitet. Diese Eindrücke fließen nun in ihre Kunstwerke und verwandeln diese in ein einzigartiges Geschenk.

Beim Bazaar Berlin wird Fee Myrnalini-Tara +Ma'at auch einen Vorabdruck ihres Buchs „Der rote Faden – Mataji – die große Mutter“ präsentieren. Es sei die Essenz ihres Künstlerlebens und gleichzeitig ein buntes Bilderbuch. Es gehe darin um ihre Kunst und die Aktivitäten in ihrem einzigartigen Garten genauso wie um ihre Studien über den doppelköpfigen Phönix und ihre Forschungsreisen nach Indien, in die Türkei und nach Ägypten.



Halle 12, Stand 104

www.feetara.com

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Allis Jewellery: Im Zeichen der Schwalbe – individueller Schmuck aus Portugal

Allis Jewellery: Im Zeichen der Schwalbe – individueller Schmuck aus Portugal
Vom Tierreich inspiriert – Ringe von Allis Jewellery
Allis Jewellery: Im Zeichen der Schwalbe – individueller Schmuck aus Portugal
„Jedes Schmuckstück hat seine eigene Geschichte“
    • „Die Schwalbe ist ein bekanntes Symbol unserer Heimat Portugal. Daher lag es für uns auf der Hand, dass wir das Thema Schwalben in unserem Schmuck aufgreifen“, sagt Rute Marques von Allis Jewellery. Nach einigen Jahren in der Finanzbranche machte sie ihre Leidenschaft zum Beruf und gründete zusammen mit der Schmuckdesignerin Ines Oliveira das Label Allis Jewellery. Gemeinsam wollten sie etwas ganz Eigenes schaffen – eine perfekte Symbiose aus Edelsteinen, Edelmetallen und innovativem Design. „Jedes Schmuckstück hat seine eigene Geschichte und wird individuell hergestellt“, sagt Ines Oliveira. „Manchmal gibt eine Erinnerung oder eine Idee den Impuls für ein neues Design – daraus machen wir dann später eine Serie.“ Wie beispielsweise Ringe, die sich wie die Haut von Tieren anfühlen. „Eine Textur zu schaffen, die von den Leuten problemlos als ein bestimmtes Tier erkannt wird, war eine unserer größten Herausforderungen“, sagt Rute Marques. „Wie fühlt sich beispielsweise ein Oktopus an und wie übersetzt man dieses Gefühl in einen Ring?“
    • Eine ganz besondere Arbeit sei auch ein Schmuckstück gewesen, das auf den Eheringen der Mutter und der Großmutter eines Kunden basierte. Außerdem sollte darin noch ein Saphir verarbeitet werden, den der Kunde von einer Reise mitgebracht hat. Rute Marques: „Es war nicht leicht, diese drei Elemente elegant mit einander zu vereinen.“ Doch das mache auch den Reiz ihrer Arbeit aus: „Es ist großartig etwas schaffen zu können, das die Menschen lieben“.

Allis Jewellery

Halle 12, Stand 102

allisjewellery.com

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Etnowerk: Zeitlos schön: handgestrickte Mode aus Estland

Etnowerk: Zeitlos schön: handgestrickte Mode aus Estland
mit viel Liebe zum Detail - Strickmode von Etnowerk
Etnowerk: Zeitlos schön: handgestrickte Mode aus Estland
traditionelle Fertigungstechniken und modernes Design

Kaum wird es kühler draußen, sehnen wir uns nach einem kuschelig warmen Outfit, wie die handgefertigten Jacken und mit Seide gefütterten Mäntel von Annika Vaalma und Liina Laaneoja von Etnowerk. Die beiden Designerinnen aus Estland präsentieren beim Bazaar Berlin ihre neue Strickkollektion für Damen und Herren. Angenehm zu tragen und gleichzeitig zeitlos schick – Annika und Liina setzen auf Individualität, Handarbeit und hochwertige Materialien.

Schon während ihrer Ausbildung haben die Beiden ihre erste Strickkollektion entworfen und innerhalb weniger Tage verkauft. Kurz vor ihrem Abschluss gründeten sie dann die Slow-Fashion-Marke Etnowerk. Das Besondere an ihrer Strickkollektion: Zum Verzieren der Jacken und Mäntel arbeiten sie schon wie ihre Vorfahren mit jahrhundertealten Fertigungstechniken. Auch die Muster sind von traditionellen estnischen Mustern inspiriert. „In Museen und alten Büchern finden wir Anregungen für unsere Kollektion. Die Kunst ist es, Traditionelles modern zu interpretieren“, sagen die Gründerinnen von Etnowerk. Dabei gilt Annika Vaalma als „Stickkönigin“: Sie lässt sich von historischer Kleidung inspirieren und verleiht der Strickmode mit ihren Verzierungen eine ganz besondere Note. Liina Laaneoja hingegen hat ein gutes Gespür für Farben und experimentiert mit gehäkelter Spitze, unterschiedlichen Stoffen und Strick, um einen einzigartigen farbenfrohen Look zu kreieren. „Manchmal kämpfen wir ganz schön mit den unterschiedlichen Mustern und Formen – denn das Endprodukt soll ja nicht nur schön aussehen, sondern auch gut sitzen“, sagen die Gründerinnen von Etnowerk. „Aber Wolle ist einfach ein wunderbares Material und am Ende gut zu verarbeiten.“ Und eines sei sicher, meinen die Beiden: „Wer unsere Stücke trägt bekommt Komplimente – jede Menge Komplimente.“ Und wer den Beiden einmal bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen möchte, kann das beim Bazaar Berlin tun: Dort werden Annika Vaalma und Liina Laaneoja nicht nur ihre Kollektion präsentieren sondern auch vor Ort stricken und sticken.



Halle 12, Stand 125

www.etnowerk.com

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2D-Ohrringe, Skyline-Ketten und Geometrie-Kunst

2D-Ohrringe, Skyline-Ketten und Geometrie-Kunst
Erfindet sich immer wieder neu – die Schmuckdesignerin Lilian Syrigou
2D-Ohrringe, Skyline-Ketten und Geometrie-Kunst
2D-Ohrringe werden vorne und hinten am Ohr getragen

Rechtecke, Kreise und Quadrate – bei Lilian Syrigou werden geometrische und minimalistische Formen zu Kunst. Die gebürtige Griechin begann schon im Alter von 15 Jahren, Schmuck herzustellen. Mit 22 Jahren hatte sie bereits ihr eigenes Geschäft. Doch dann entschied sie sich dazu, ihre Heimat - die griechische Insel Syros- zu verlassen und nach Berlin zu ziehen. Kein einfacher Schritt. Denn Berlin machte es ihr zunächst nicht leicht, Fuß zu fassen. Doch aus dieser schwierigen Phase heraus schöpfte sie neue Kreativität. Sie ließ sich von der Atmosphäre Berlins und der minimalistischen Ästhetik inspirieren und entwickelte die erste „Stadtkette“ mit der Skyline von Berlin. Mittlerweile gibt es die Ketten mit der Silhouette von Städten wie Rom, Barcelona, Amsterdam und New York. „Die Ketten verbinden meine Leidenschaft fürs Reisen mit meiner Liebe zum Schmuckherstellen“, sagt Lilian Syrigou.

Die Ästhetik der Geometrie

Lilian Syrigou nutzt nicht nur die minimalistische Ästhetik geometrischer Formen für ihren Schmuck, für sie ist es auch eine neue Sicht auf die Welt: „Wenn man durch die simplen geometrischen Formen schaut, verändert sich der Blickwinkel. Denn ich fokussiere mich dabei auf wenige Details, deren Schönheit man sonst oft gar nicht wahrnimmt“, so Lilian Syrigou. „Diese Idee versuche ich in meinem Schmuck auszudrücken.“ Den Blickwinkel und die Sicht auf Dinge verändern – darum geht es auch bei ihren 2D-Ohrringen, die auf beiden Seiten des Ohrläppchens getragen werden. Dabei ist der hintere Teil des Ohrrings etwas größer und sorgt für einen interessanten optischen Effekt.

„Immer wieder neu beginnen“

Lilian Syrigous größte Herausforderung und größte Freude zugleich ist es, kreativ zu bleiben und mit Herzblut Schmuckstücke zu kreieren. Dafür erfindet sie sich immer wieder neu: „Ich experimentiere gerade mit neuen Fertigungstechniken und neuen Materialien, die ich auf den Straßen Berlins finde. Dabei fühle ich mich wieder wie eine Anfängerin. Das macht es so aufregend, denn ich entdecke neues Terrain.“

Lilian Syrigou
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Halle 12, Stand 109

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Jiladesign - Handstempeldruck aus dem indischen Jaipur

Jiladesign - Handstempeldruck aus dem indischen Jaipur
Jiladesign - handbedruckte Baumwollstoffe aus Jaipur
Jiladesign - Handstempeldruck aus dem indischen Jaipur
inspiriert von der Farbenpracht Indiens

Ob in Pastelltönen mit zarten Blütenmustern oder uni in kräftigen Farben – die handbedruckten Baumwollstoffe von Jiladesign sind inspiriert von der Farbenvielfalt indischer Saris. Handstempeldruck ist die älteste Drucktechnik für Stoffe überhaupt und hat in Indien eine lange Tradition - speziell im Wüstenstaat Rajasthan ist diese Handwerkskunst weit verbreitet. Eleonore Fuchs von Jiladesign: „Ich bin viel in Indien gereist, liebe Land und Leute, und in der Vielfalt, Schönheit und Farbenpracht dieser Stoffe findet sich der einzigartige Charme dieses Landes wider.“

Seit 15 Jahren vertreibt sie Vorhänge, Tagesdecken, Hauskleider, Blusen und Tücher aus den handbedruckten Baumwollstoffen. Dabei arbeitet sie in Jaipur mit einem kleinen Familienbetrieb zusammen. Dort lässt sie sich von den Drucken inspirieren und lässt ihre Produktion dann vor Ort herstellen. Die Designs werden per Hand mit einem geschnitzten Holzstempel auf die Stoffe aufgetragen, und in verschiedenen Durchgängen bearbeitet. So verbinden sich Muster und Farben zu einem harmonischen Ganzen. Die Stoffe sind farbecht, und können in der Waschmaschine bis zu 60 Grad gewaschen werden. Eleonore Fuchs: „Für uns Mitteleuropäer ist die Pracht der Farben und Muster immer wieder eine Augenweide und daher wird jedes einzelne Teil - sei es ein Vorhang, ein Kimono oder eine Tagesdecke - zu einem speziellen Ausdruck von Schönheit und Anmut.“

Jiladesign

Halle 12, Stand 134

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Nachhaltige Möbel aus Portugal

Nachhaltige Möbel aus Portugal
von der Natur inspiriert – nachhaltige Möbel aus Portugal
Nachhaltige Möbel aus Portugal
Holzreste modern interpretiert

Häufig landen sie im Kamin oder werden zu Kohle verarbeitet, doch „Holzreste“ - also die Teile, die in der klassischen Holzindustrie nicht verarbeitet werden - können viel mehr: Rita Maia Tigre De Raiz von Design e Arte aus Portugal verwandelt sie beispielsweise in Teelichthalter, kleine Tische oder Lampen. Die Reste von Edelhölzern und hunderte Jahre alten Bäumen sind einfach zu schade zum Verbrennen, findet die Portugiesin. So entstand die Idee, sich von der Natur inspirieren zu lassen und einzigartige Möbel und Holzaccessoires zu kreieren. Denn je nachdem wie der Baum gewachsen ist, sieht jedes Kunstwerk anders aus. „Wir wollen mit unseren Produkten die Menschen wieder näher an die Natur heranführen“, sagt Rita Maia Tigre De Raiz. Gleichzeitig möchte sie einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung der Wälder leisten. „Um Möbel herzustellen, muss ein Baum nicht immer gefällt werden. Wir nutzen auch Äste von lebenden Bäumen, ohne dass der Baum Schaden nimmt.“



Halle 12, Stand 142

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Handgemachte Kerzen und Glasaccessoires aus Estland

 Handgemachte Kerzen und Glasaccessoires aus Estland
handgefertigte Glasperlen von Anneli Endla
 Handgemachte Kerzen und Glasaccessoires aus Estland
inspiriert von der Natur – zart duftende Kerzen von Elli

„Ich liebe es, wenn sich das Licht im Glas bricht und wunderschöne Effekte erzielt“, sagt die Glaskünstlerin Anneli Endla aus Estland. Beim Bazaar Berlin wird sie u.a. handgefertigte Glasperlen präsentieren – jede Perle ein kleines Kunstwerk, in der viel Herzblut steckt. „Die größte Herausforderung ist der Schaffensprozess selbst“, so die Künstlerin. Dabei verlasse sie sich auf ihre Intuition. „Ich gebe mich erst zufrieden, wenn ich aus dem Glas etwas ganz Besonderes herausgeholt habe - beispielsweise ein besonderes Lichtspiel, wenn man die Perle ins Licht hält.“

Intuition spielt auch bei Standpartnerin Merle Reose eine große Rolle. Mit ihrem Label Elli bietet sie handgemachte Kerzen an. Was ursprünglich ein Hobby war, ist nun zum Beruf für die Estin geworden. „Anfangs war es gar nicht so einfach, vom Verkauf der Kerzen zu leben. Doch die Kunden haben schnell gemerkt, dass ich nicht nur großen Wert auf gute Rohstoffe und angenehme Düfte lege, sondern meine Kerzen auch mit viel Liebe herstelle.“ Davon können sich die Besucher des Bazaar Berlins vom 8. bis zum 12. November auf dem Berliner Messegelände überzeugen.



Halle 12

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Hanji Art – Koreanische Papierkunst

Hanji Art – Koreanische Papierkunst
Feng Shui-Windspiel bringt Glück
Hanji Art – Koreanische Papierkunst
Accessoires aus Hanji Papier

Ob als Lampenschirm, Feng Shui-Wanddekoration oder als Modeaccessoires – Yeon Woo kombiniert das traditionelle Hanji Papier mit modernem Design. Hanji Papier wird in Korea seit mehr als tausend Jahren aus Papiermaulbeerbäumen hergestellt. Dabei wird die junge Rinde von den Bäumen geschält und in einem aufwändigen Prozess gekocht, um das so genannte Dakjuk herzustellen – daraus entsteht dann später das Papier. Jedes handgemachte Papierkunstwerk von Hanji Art hat eine besondere Bedeutung - wie das Windspiel, das nach der Feng Shui-Lehre Glück bringt. „Hanji Papier wird in Korea nur noch von einigen wenigen hergestellt“, so Yeon Woo. „Daher habe ich es neu interpretiert, um mit dem modernen Design neue Zielgruppen anzusprechen. Außerdem möchte ich verdeutlichen, dass unsere Tradition auch in heutiger Zeit ungemein aktuell ist.“ Mit dem Design von Hanji Papierkunstwerken hat Yeon Woo ihr Hobby zum Beruf gemacht. Historische Architektur, koreanische Kultur und traditionelles Kunsthandwerk haben sie seit jeher begeistert und so hat sie nach über 15 Jahren ihrem Beruf in der Modeindustrie den Rücken gekehrt und Hanji Art gegründet. „Es ist schön zu sehen, wie sich die traditionelle Lebensweise unserer Vorfahren in meinen Produkten widerfindet.“

Hanji Art

Halle 17, Stand 132

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Individuelle Schmuck-Unikate von Tatjana Appelhans

Individuelle Schmuck-Unikate von Tatjana Appelhans
Für diese Ohrringe braucht es keine Löcher
Individuelle Schmuck-Unikate von Tatjana Appelhans
Individuell, handgemacht und ganz ohne Verschluss

Ob Ringe, Ketten oder Anhänger, ob Silber oder Gold – jedes Schmuckstück von Tatjana Appelhans ist etwas ganz Besonderes: „Schmuck zu tragen bedeutet für mich, sich zu schmücken – und dies ganz individuell zugeschnitten auf die persönlichen Wünsche eines jeden Menschen“, so Tatjana Appelhans. Ein Beispiel dafür sind die von ihr gefertigten Ohrringe und Creolen, die durch einfaches Einhängen in die Ohrmuschel völlig schmerz- und druckfrei getragen werden können und sich dabei der individuellen Ohrform anpassen – ideal für Frauen, die Ohrschmuck mögen, aber beispielsweise aus medizinischen Gründen keine klassischen Stecker tragen können. Ähnlich werden auch die offenen Colliers der Hals- und Dekolletéform angepasst und benötigen keinen Verschluss.

Seit über zehn Jahren fertigt Tatjana Appelhans in Handarbeit ausgefallene Schmuckunikate aus hochwertigem 935er Silber, die sie entweder puristisch designt oder mit echten Perlen, geschliffenen oder naturbelassenen Edelsteinen und Fossilien in kunstvoller Lötarbeit veredelt. Einen Teil ihrer Kreationen bietet sie auch mit einer feinen, sehr haltbaren 750er Goldplattierung an.

Tatjana Appelhans

Halle 12, Stand 123

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LinCONCEPT: Puristisch, nachhaltig, edel: Leinenwäsche im skandinavischen Stil

LinCONCEPT: Puristisch, nachhaltig, edel: Leinenwäsche im skandinavischen Stil
edles Design im Standinavischen Stil
LinCONCEPT: Puristisch, nachhaltig, edel: Leinenwäsche im skandinavischen Stil
Naturprodukt Leinen aus Nordeuropa

Bei heißen Temperaturen angenehm zu tragen, als Bettwäsche ideal für Allergiker geeignet und als Tischdecke robust und gleichzeitig schön anzusehen – Leinen aus Nordeuropa ist ein Multitalent, das schon seit Jahrhunderten in der Bekleidungs- und Heimtextilienbranche eingesetzt wird. Besonderes Markenzeichen: der Knittereffekt, auch „Edelknitter“ genannt, und der natürliche Look.

Natürlichkeit steht auch bei LinCONCEPT aus Lettland im Vordergrund: Ob Kissenhüllen, Handtücher oder Bettwäsche - alle Produkte werden aus 100 Prozent Leinen hergestellt und mit umweltfreundlichen Methoden gewaschen und für den Tragekomfort weich gemacht. „Uns ist wichtig, dass die Weberinnen und Näherinnen unserer Produkte unter fairen Bedingungen arbeiten“, so Vigo Sukteris von LinCONCEPT. “Nur so können wir Qualität bieten.” Ob edle Blautöne, cooles Grau oder ganz clean in Weiß – LinCONCEPT setzt auf puristisches Design im skandinavischen Stil. Vigo Sukteris: „Früher trugen die Menschen Leinen, weil sie nichts anderes hatten. Heute ist Leinen Ausdruck eines modernen Lebensstils, bei dem Nachhaltigkeit und Natürlichkeit im Vordergrund stehen.“

LinConcept

Halle 15.1, Stand 115

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Keramikkunst aus dem polnischen Bolesławiec

Keramikkunst aus dem polnischen Bolesławiec
Bunzlauer Keramik im typischen Design
Keramikkunst aus dem polnischen Bolesławiec
Hitzebeständig und spülmaschinenfest

Seit hunderten von Jahren steht die Stadt Bolesławiec – das ehemalige Bunzlau – im Zeichen der Tontöpferei. Bunzlauer Keramik gilt als besonders hitzebeständig und wurde nach ganz Europa exportiert. An diese Tradition der Handwerkskunst schließt Ceramika Andar aus Polen an. Ob Teeservice, Frühstücksgeschirr oder Blumenvasen – alle Produkte sind handgefertigt. Anita Tofil von Andar: „Wir machen alles selbst – vom Gestalten, Brennen bis hin zum Bemalen. Mit viel Herzblut kreieren unsere Mitarbeiter wunderschöne Muster. Wer möchte, kann bei uns aber auch sein eigens Design produzieren lassen.“ Die Produktion ist aufwändig und erfordert viel Erfahrung. Gebrannt wird der Ton bei 1250 Grad – das macht die Keramik später spülmaschinenfest und hitzebeständig. Auch für die Mikrowelle ist das Geschirr geeignet.

Ceramics/pottery from Boleslawiec city (Bunzlau keramik)

Halle 14.1, Stand 209

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leguano: Fußmassage to go

leguano: Fußmassage to go
leguano- passt sich jeder Bewegung des Fußes an
leguano: Fußmassage to go
leguano – laufen wie barfuß

Morgens barfuß über eine feuchte Wiese laufen oder am Strand den Sand durch die Zehen rieseln lassen – für unsere Füße ist das wie ein kleiner Wellness-Urlaub. Denn Barfußgehen trainiert die Muskeln, beugt Beschwerden in den Füßen, in den Knien und in der Hüfte vor und stimuliert gleichzeitig die Fußsohle – sozusagen eine „Fußreflexzonenmassage to go“.

Jeder Mensch kommt barfuß zur Welt

Schon unsere Urahnen gingen barfuß und auch heute noch sind viele Menschen beispielsweise in Asien und in Afrika ohne Schuhe unterwegs. Unsere Füße sind mit ihren Knochen, Muskeln und Sehnen genau dazu gemacht. Durch die natürliche Laufweise werden beim Auftreten mit dem Vorfuß Stöße und Erschütterungen vermieden. Beim Laufen mit Schuhen kommen hingegen nur wenige Fußmuskeln zum Einsatz. Der Grund ist die steife Sohle der Schuhe – vergleichbar mit einer Gipsschiene, welche die Bewegungsfähigkeit des Fußes enorm einschränkt. Dies verursacht häufig Probleme im gesamten Bewegungsapparat.

Doch in heutigen Zeiten wird das Barfußgehen immer schwieriger, denn sowohl in der Natur als auch in der Stadt lauern Verletzungsrisiken. Hier setzt leguano mit seinem Barfußschuh an. „Unsere Idee war es, einen neuartigen Schuh zu realisieren, der die gesündeste und natürlichste Art der Fortbewegung – das Barfußlaufen – ermöglicht“, so Helmuth Ohlhoff, Geschäftsführer der leguano GmbH. „Der in mehrjähriger Entwicklungsarbeit realisierte Barfußschuh gibt dem Fuß seine volle Bewegungsfreiheit zurück, schützt ihn aber gleichzeitig durch seine verschleißarme Sohle, die sich jeder Bewegung des Fußes und seiner Muskeln anpasst.“

„Ihr Läufer lauft alle falsch“

Die Inspiration für den leguano kam von Walter Packi, der mit seiner Klinik im badischen Bad Krozingen auf Prävention und Eigenverantwortung statt auf operative Eingriffe setzt. Im Gespräch mit dem Langstreckenläufer und späteren leguano-Gründer Helmuth Ohlhoff wies er darauf hin, dass beim Laufen mit Schuhen der natürliche Bewegungsablauf behindert werde. Doch gerade auf unwegsamen Terrain ist das Verletzungsrisiko beim Barfußlaufen zu hoch. Es brauchte also eine Lösung, die das Beste beider Welten miteinander vereint: ein Barfußschuh, der heute in zahlreichen Ausfertigungen – als Ballerina oder Sneaker und in jeder Schuhgröße - weltweit vertrieben wird.

LEGUANO

Halle 15.1, Stand 137

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Zwischen Tradition und Moderne: Textilkunst aus der Türkei

Zwischen Tradition und Moderne: Textilkunst aus der Türkei
Esin Sarıoğlus: gewebt nach historischem Vorbild
Zwischen Tradition und Moderne: Textilkunst aus der Türkei
Duygu Atalay Onur: Upcycling mit historischen Stoffen

Ob aus Baumwolle, Seide, Wolle oder Leinen, ob geknüpft oder gewebt – das Textilhandwerk reicht weit in die Geschichte der Türkei zurück und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Heute setzen Esin Sarıoğlu, Alev Çirpici, Duygu Atalay Onur und Saim Engin Akdoğan auf ganz neue Interpretationen.

Esin Sarıoğlu: modernes Design mit antiken Webstühlen gefertigt

Das Besondere an Esin Sarıoğlus Werken: Sie setzt nicht nur auf 100 Prozent Baumwolle und pflanzliche Farben. Sie verbindet Tradition und Moderne, indem sie die Stoffe für ihre kunstvollen Kleidungsstücke auf traditionellen Handwebstühlen fertigen lässt. „Ich möchte das alte Webkunsthandwerk in Karacakılavuz erhalten“, so Esin Sarıoğlu. Das Dorf wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Einwanderern im damaligen Thrakien gegründet – einer Region, die heute zu Griechenland, Bulgarien und der Türkei gehört. Die Arbeit nach historischem Vorbild mit natürlichen Farben, wiederverwerteten Baumwollfasern und dem Handwebstuhl, aber auch der Transport der Ware machten anfangs Probleme, so dass Esin Sarıoğlu eine Weile in Karacakılavuz verbrachte, um zusammen mit den Dorfbewohnern die Abläufe und den Prozess des Webens zu verbessern. Mittlerweile läuft alles reibungslos und Esin Sarıoğlu nimmt Auftragsarbeiten an.

Alev Çirpici: nach dem Vorbild der Natur

Wasser, Erde, Feuer, Luft – die vier Elemente sind das zentrale Thema in Alev Çirpicis Werken. Die Basis für die Wanddekorationen fertigt sie mit der Strickmaschine aus Wolle bzw. Mischgarn und dekoriert es dann mit Zweigen, Filz und gestrickten Elementen. „Die Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und natürlichen Materialien gibt dem Ganzen einen zeitgemäßen Look und ist darüber hinaus noch umweltfreundlich “, so Designerin Alev Çirpici.

Duygu Atalay Onur: Upcycling mit historischen Stoffen

Manche der so genannten bürümcük Stoffe wurden vor rund hundert Jahren aus Seide, Wolle, Baumwolle oder Leinen gewebt und nun - in Kombination mit neuen Stoffen - in aktuelle Mode, Wandbehänge und Heimtextilien verwandelt. Duygu Atalay Onur bezieht die Stoffe aus Ödemiş - einer kleinen Stadt östlich von Izmir, die vor einigen Jahren die Seidenproduktion wieder aufgenommen hat. In ihren Kollektionen setzt Duygu Atalay Onur auf umweltfreundliche und nachhaltige Materialien sowie traditionelle Fertigungstechniken. „Ich möchte verhindern, dass die alte Techniken in Vergessenheit geraten, nur weil sich die Mode und deren Herstellungsweise geändert hat“, so Duygu Atalay Onur. Dabei sieht sie sich als Teil des Slow Fashion Movements. „Traditionelles Kunsthandwerk, recycelte Stoffe und lokales Know-how sind einfach eine großartige Quelle für modernes Design.“

Global Project Partners e.V.

Halle 12, Stand 110

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Raha: Gemütlichkeit „made in Egypt“

Raha: Gemütlichkeit „made in Egypt“
fair produzierte Geschenkartikel von ägyptischen Beduinen
Raha: Gemütlichkeit „made in Egypt“
Hauptsache gemütlich – Kleidung von Raha

Die ersten Stücke seiner Kollektion hat der gelernte Anthropologe Seifalla Fahmy aus dem Kofferraum seines Autos heraus verkauft. Mittlerweile vertreibt er seine vom Stil der Beduinen inspirierte Kleidung auch in Europa. Ob Hosen, Blusen oder Kleider – alles ist aus 100 Prozent ägyptischer Baumwolle und wird handgefertigt. Dabei setzt Seifalla Fahmy auf faire Produktionsbedingungen. Indem er von ihnen die Stoffe kauft, sie mit dem Nähen der Kleidung beauftragt und von Beduinen gefertigte Produkte wie Taschen und Schlüsselanhänger vertreibt, bietet er benachteiligten Menschen im Sinai eine Einkommensperspektive. „Ich habe mein Unternehmen damals gegründet, weil ich armen Menschen helfen wollte. Gleichzeitig wollte ich eine neuartige Bekleidung auf den Markt bringen, bei der die Gemütlichkeit im Vordergrund steht.“ Deswegen heißt seine Firma auch Raha – das arabische Wort für Gemütlichkeit. Gemütlich war der Weg zu einem erfolgreichen Unternehmen allerdings nicht immer. Seifalla Fahmy: „Als männlicher Modedesigner war es in einer von Frauen dominierten Modebranche in Ägypten anfangs nicht leicht, sich zu behauten. Auch die Suche nach einem Anbieter von hochwertigen Stoffen und Beduinenprodukten, die sich für den europäischen Markt eignen, war nicht einfach.“ Doch mit viel Ausdauer und Herzblut hat er es geschafft und präsentiert vom 8. bis zum 12. November seine Produkte wieder auf dem Bazaar Berlin.

RAHA

Halle Halle 15.1, Stand 213

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MACE – Schmuck und Fotografien aus Ostafrika

MACE – Schmuck und Fotografien aus Ostafrika
handgefertigter Tansanitschmuck aus Sansibar

Wilde Tiere und spektakuläre Landschaften in großformatigen Fotografien und liebevoll gefertigter Tansanitschmuck - ein Besuch der Ausstellung „African Lifestyle And Gems“ ist wie eine Reise nach Tansania. Die Ausstellung gastiert im November auf der Bazaar Berlin und wird von „MACE – fine arts & interieur“ organisiert. Dahinter stehen Martina-Mareike Löffler, Carmen Schmalfuss-Gross und Theresa Kloss. Inspiriert zu diesem Projekt wurden sie auf einer Reise auf die Insel Sansibar kurz vor der Küste Tansanias. Dort lernten sie die Handwerkerfamilie Elias und den im Norden Tansanias lebenden Fotografen Domenyk Lever kennen. Das Familienunternehmen Elias fertigt seit 1887 auf der Insel Sansibar in aufwendiger Handarbeit Schmuck. Der Australier Domenyk Lever hat sich in Arusha niedergelassen - von dort aus bietet er Fotosafaris nach Sambia, Kenia und Tansania an. Gemeinsam entwickelten sie das Ausstellungskonzept, in dem sie „Landscape- und Tierfotografie der besonderen Art mit einer fantastischen Schmuckkollektion mit dem Edelstein Tansanit vereinen“, so Martina-Mareike Löffler. „Mit dem Schmuck wollen wir moderne Frauen ansprechen, die Wert auf klassisches Design, Individualität und hochwertige Handarbeit legen.“

Gleichzeitig wollen die Macherinnen von MACE mit dem Projekt einen sozialen Zweck erfüllen: „Wir suchten nach einem Projekt, mit dessen Erlösen wir den Kindern auf Sansibar helfen können. Dabei ist uns der persönliche Kontakt zu den Menschen vor Ort sehr wichtig – wir wollen sichergehen, dass unsere Unterstützung auch ankommt.“ Daher soll mit einem Teil der Erlöse ein Schulbus angeschafft werden. Die Ausstellung wurde im Frühjahr 2017 in Potsdam, der Partnerstadt Sansibars, eröffnet. Bereits hier engagierten sich viele Besucher für das Projekt, wie beispielsweise eine Schulklasse aus Potsdam, die direkt für den Schulbus gesammelt hat. Vom 8. bis zum 12. November geht es auf der Bazaar Berlin in Halle 12 am Stand 143 weiter. Dann präsentieren Martina-Mareike Löffler, Carmen Schmalfuss-Gross und Theresa Kloss wieder ausgewählte Schmuckstücke und beeindruckende Landschaftsfotografien aus Ostafrika.

MACE

Halle 12, Stand 143

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Papier aus Wasserhyazinthen und Kunst aus Plastikflaschen - Jarida Crafts aus Kenia setzt auf Upcycling

Papier aus Wasserhyazinthen und Kunst aus Plastikflaschen - Jarida Crafts aus Kenia setzt auf Upcycling
Jarida Crafts
Papier aus Wasserhyazinthen und Kunst aus Plastikflaschen - Jarida Crafts aus Kenia setzt auf Upcycling
Jarida Crafts

Wenn sie blüht, ist sie hübsch anzusehen, aber im Viktoriasee wurde sie zur echten Plage: Ende der 80er Jahre kam die Wasserhyazinthe nach Kenia und breitete sich dort rasend schnell aus. Die Folge: Die Schifffahrt und der Fischfang wurden massiv beeinträchtigt. Besonders betroffen war der Viktoriasee, denn der Fischfang ist für viele Menschen rund um den See die einzige Einnahmequelle. Viele Maßnahmen wie der Einsatz von speziellen Insekten, die der Wasserhyazinthe zu Leibe rücken sollten, scheiterten.

„Aus der Not eine Tugend machen“ - Die Gründung von Jarida Crafts

Dann kam Lilian und Harry Omondi die entscheidende Idee: Warum nicht einfach die Wasserhyazinthe als Rohstoff nutzen? Zum Heizen und als Dünger ist sie gut geeignet, auch Möbel und Körbe lassen sich daraus herstellen - warum also nicht einfach Papier daraus machen? Die Idee zu Jarida Crafts war geboren. Nun helfen ihnen die Fischer dabei, die Wasserhyazinthen zu ernten. Im Anschluss trocknen die Pflanzen acht Stunden in der Sonne. “Wenn die Wasserhyazinthen trocken sind, bearbeite ich das Material mit einer speziellen Maschine, damit das Papier schön glatt wird”, so Harry Omondi. So entstehen nicht nur schöne Papeterie-Artikel, sondern auch neue Arbeitsplätze. Und das Wasserhyazinthen-Problem hat sich zudem deutlich verbessert.

Die Kunst des Recyclings

Ob alte Plastikflaschen oder defekte Haushaltgeräte – in Kisumu, dem Sitz von Jarida Crafts, wird Müll einfach verbrannt. Dabei entstehen häufig giftige Dämpfe. Doch für eine moderne Abfallbeseitigung fehlt es in Kenia an der nötigen Infrastruktur. Auch hier hatte Jarida Crafts die entscheidende Idee: Sie motivierten Jugendliche, wiederverwendbare Produkte wie Kronkorken, Dosen, Plastiktüten und Altmetall zu sammeln, um daraus Neues zu erschaffen. So wird aus der alten Plastikflasche eine Blume oder ein Mobilé für das Kinderzimmer. „Die Arbeit mit den Jugendlichen ist nicht immer leicht, denn sie stammen aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Schulabbrecher, Kinder von der Straße, Teenager-Mütter - da braucht es viel Geduld,“ so Harry Omondi. Doch der Einsatz lohnt sich: Die jungen Frauen und Männer erhalten eine Ausbildung, um selber Produkte aus den Recyclingmaterialien herzustellen. Jarida Crafts übernimmt dann die Vermarktung in Afrika und Europa. So bieten sie den Jugendlichen eine echte Perspektive.

Jarida Crafts

Halle 11, Stand 169

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Poesiedesign – Schmuck mit geheimen Botschaften

Poesiedesign – Schmuck mit geheimen Botschaften
versteckte Botschaften: die Lebensblume steht für die Einigkeit von Körper, Seele und Geist
Poesiedesign – Schmuck mit geheimen Botschaften
das Armband bringt Glück, wenn man es verliert

Bei Christiane Ulms Schmuck lohnt es sich, ein bisschen genauer hinzuschauen, denn die Designerin versteckt kleine Botschaften in ihren Werken – eine Lebensblume als Kettenanhänger steht beispielsweise für die Einigkeit von Körper, Seele und Geist. Und wer noch ein bisschen genauer hinschaut, entdeckt die kleinen Herzchen in der Blume. Christiane Ulms Schmuck ist eine Hommage an die Weiblichkeit und an die Romantik: Mit zartem Design, ganz viel Kreativität und Liebe zum Detail entführt sie in poetische Welten.

20 Jahre hat Christiane Ulm als Modedesignerin gearbeitet, bevor sie vor zehn Jahren Poesiedesign gründete. Die Herstellung von Schmuck war damals eigentlich nur ein Mittel gegen den Stress in schlaflosen Nächten. „Die Freude an der Mode hatte ich nach 20 Jahren Designleitung in großen Konzernen verloren, da sich die Mode nicht mehr selbst erfindet – es gibt die Kopie der Kopie der Kopie – also keine kreative Herausforderung mehr für mich“, sagt Christiane Ulm. „Mein Traum war etwas Langlebiges aus meiner Gefühlswelt zu schaffen, das einen eigenen Stil hat.“ Seitdem kreiert sie Schmuck mit einem eigenen Stil und häufig auch mit einer ganz besonderen Geschichte, wie das Glücksarmband. Vor 35 Jahren arbeitete Christiane Ulm in Hong Kong. Dort fand sie Erholung bei den Mönchen im Tempel. Die schenkten ihr ein Textilbändchen, das Glück bringt, wenn sie es verliert. „Mich hat begeistert, dass durch das Loslassen, das Glück kommt. Wir halten hier zu fest an den Dingen, daher habe ich das Glücksbringerarmband als Übung zum Loslassen entwickelt.“

Poesie Design Christiane Ulm

Halle 12, Stand 138

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Teppiche wie Gemälde

Teppiche wie Gemälde
Geknüpfte Kunstwerke von Hamdi Ünal
Teppiche wie Gemälde
Geknüpfte Kunstwerke von Hamdi Ünal

Blumen, grafische Elemente und ganz viel Farbe - mit Herzblut und Liebe zum Detail gestaltet Hamdi Ünal seine Teppiche. Dabei löst er sich bewusst von klassischen symmetrischen Motiven und lässt seiner Fantasie freien Lauf. „Meine Teppiche sind wie Gemälde“, sagt Hamdi Ünal. „Dabei kombiniert er kalte und warme Farben, Licht- und Schatteneffekte zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk. „Ich stelle jeden Teppich individuell her. Von jedem Design gibt es maximal fünf Exemplare“, so Ünal.

Teppichknüpfen hat eine jahrhundertelange Tradition in der Türkei. Doch als Hamdi Ünal 1980 von den traditionellen Designs abwich und eigene Kreationen gestaltete, stieß er zunächst auf Widerstand. „Die Teppichknüpferinnen weigerten sich, meine Teppiche zu produzieren und auch die Händler wollten mir kein Material verkaufen.“ Doch am Ende konnte Hamdi Ünal sie mit seiner Leidenschaft überzeugen. Heute werden seine Teppiche in Manisa- Gördes östlich von Izmir hergestellt – einer Stadt mit 600 Jahre langer Teppich-Tradition.

Bei seinen Kreationen arbeitet Ünal z.T. mit recycelten Materialien und auch sonst setzt er auf eine umweltfreundliche und faire Herstellung: So werden die Teppiche von Frauen zuhause gewebt, damit sie sich um die Familie kümmern und gleichzeitig ihren Unterhalt verdienen können.

Seit nunmehr zehn Jahren präsentiert Hamdi Ünal seine Werke auf der BAZAAR Berlin. „Der Austausch mit den Besuchern und Kunstinteressierten aus ganz Deutschland motiviert und inspiriert mich.“ Wer sich von Hamdi Ünal geknüpften Kunstwerken ein eigenes Bild machen möchte, kann dies vom 8. bis zum 12. November in Halle 12 (Stand 119) auf dem Messegelände in Berlin tun.

Messe Berlin

Halle 12, Stand 119

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MAK Coffee: Sortenreiner, fair produzierter und ökologisch angebauter Kaffee aus Tansania

Der MountMeru im Norden Tansanias erhebt sich mit 4.562 Metern Höhe majestätisch aus dem tierreichenArusha Nationalpark. In den Hanglagen dieser Region zwischen 1.500 und 2.000 Metern Höhe gedeihen die Kaffeebäume auf dem fruchtbaren und besonders nährstoffreichen Vulkanboden. Sie genießen das milde Klima unter schattenspendendenBananenbäumen, die auf den Kaffeefeldern wachsen. Hier können sich die Kaffeekirschen unter optimalen Bedingungen entwickeln. Abnehmer der ostafrikanischen Kaffeebohnen ist der Importeur MAK Coffee, der besonders stark mit der Region verbunden ist und das Wohl der heimischen Erzeuger im Blick hat. Diese bewirtschaften jeder ein eigenes kleines Kaffeefeld. Hier werden die reifen Kaffeekirschen sorgfältig von Hand geerntet. In Deutschland werden die Bohnen schonend im Langzeitverfahren geröstet, das macht den Kaffee besonders bekömmlich.

Auf dem BAZAAR BERLIN 2017 können sich die Besucher von dem einzigartigen Geschmack dieses fair produzierten und gehandelten Kaffees überzeugen. MAK Coffee präsentiert das aktuelle Produktportfolio mit drei verschiedenen Röstungen: MERU-Rafiki- ein freundlicher, aber fülliger Geschmack, der besonders als Filterkaffee zu empfehlen ist; MERU-Kiboko- ein starkes fruchtiges Aroma, das sich besonders als Espresso genießen lässt, sowie MERU-Tanzanite- eine einzigartige Espresso-Röstung aus der Perlbohne.

Tanzanite-Röstung – der „Diamant“ aus der Perlbohne

Perlbohnen sind Kaffeebohnen, die allein, anstatt zu zweit, in einer Kaffeekirsche wachsen. Nur etwa fünf Prozent der Ernte besteht aus solchen Einzelbohnen. Bei den Erzeugern werden diese extra aussortiert, denn sie entwickeln beim Rösten ein besonders vollmundiges Aroma und geben dem Kaffee damit eine neue Geschmacksdimension. Der Espresso aus reinen Perlbohnen ist damit der „Diamant“ (Tanzanite) aus dem MAK Coffee-Sortiment.

Fair Trade für soziale Projekte

Die Geschäftsstrategie von MAK Coffee bietet Mehrwert für die heimischen Erzeuger als auch für die Kunden. Für MAK Coffee ist entscheidend, dass für jedes Kilo Kaffee ein fairer Preis bezahlt wird und die Erzeuger gerecht entlohnt werden. Und es wird ökologisch produziert: Die verschiedenen Röstungen stammen zu 100 Prozent aus nachhaltigem Anbau. Der Gründer und Geschäftsführer Allan kommt ursprünglich aus der Meru-Region: „In meiner Jugend habe ich auf unserer Familienfarm Kaffeebohnen gepflückt und nicht geglaubt, dass man damit viel verdienen kann.“ Jetzt, zehn Jahre später, möchte er seine Heimatregion durch den Kaffeehandel und mit sozialen Projekten unterstützen, indem ein Euro pro Kilogramm verkauftem Kaffee in soziale Projekte vorort investiert wird. Dadurch soll in Tansania das Unternehmertum mit dem Ziel gefördert werden, dass jeder seinen Lebensunterhalt selbstständig verdienen kann.

Leicht war der Weg für MAK Coffee als kleinem Abnehmer und Kaffeeimporteur nicht. Bürokratische Hürden in Tansania zögerten die Exporterlaubnis hinaus und dann war es nicht einfach, neben großen Exporteuren am Hafen zum Zuge zu kommen. Eine wesentliche Herausforderung sieht MAK Coffee darin, die Kunden für die Vielfalt von Kaffee zu sensibilisieren. „Viele wissen nicht, wie unterschiedlich natürliche Kaffees schmecken können und wie gravierend die Qualitätsunterschiede von einem sortenreinen, singleorigin Kaffee wie unserem gegenüber einem gemischten Kaffee aus herkömmlichen Märkten sind“, sagt Allan.

Eine weitere Geschäftsidee soll der Meru-Region weiteren Aufschwung bringen. Viele Touristen unternehmen Safaris in Tansania. In Zukunft soll es die Möglichkeit geben, dass Interessierte auch die Kaffeeanbauregion besuchen können. Mit einer Kaffee-Tour vor Ort möchte MAK Coffee dem Kunden ein ganz besonderes Kaffeeerlebnis bieten und setzt dabei auf Authentizität, Partnerschaft sowie vollständige Transparenz seiner Produkte.

MAK COFFEE Afrika

Halle 15.1, Stand 215

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Dänisches Design und türkisches Kunsthandwerk

Dänisches Design und türkisches Kunsthandwerk
Neue Perspektive für syrische und türkische Frauen
Dänisches Design und türkisches Kunsthandwerk
Dänisches Design und türkisches Kunsthandwerk

Sie mussten auf der Flucht nicht nur ihr Heimatland, sondern auch ihr Hab und Gut zurücklassen. In der Türkei finden sie zwar Sicherheit, leben aber häufig in schwierigen Verhältnissen. Mehr als 2,5 Millionen Geflüchtete hat die Türkei bereits aufgenommen – deren Lebensbedingungen sind angesichts von mangelnden Türkischkenntnissen, fehlendem Zugang zum Arbeitsmarkt und ungeklärtem Aufenthaltsstatus prekär. Auch die Spannungen zwischen Aufnahmegesellschaft und geflüchteten Menschen wachsen.

„Hilfe zur Selbsthilfe“

Hier setzt das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die sequa gGmbH geförderte TAMEB-Projekt an: Die NGO Global Project Partners (GPP) unterstützt geflüchtete Syrerinnen und sozial benachteiligte Türkinnen in Istanbul – denn auch ihnen fehlen häufig die nötigen Qualifikationen und eine berufliche Perspektive. „Das Empowerment von Frauen liegt GPP besonders am Herzen“, so die zuständige Projektmanagerin. “Dabei werden wir vom Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ geleitet: Mit dem Projekt möchten wir geflüchtete Frauen und Frauen aus sozial schwächeren Schichten im Bereich Kunsthandwerk qualifizieren und für ihre Produkte nationale und internationale Verkaufswege erschließen, um ihnen so einen Weg in die finanzielle Unabhängigkeit und Selbstständigkeit zu ebnen“. Neben Trainings im Bereich „Produktentwicklung“ und „unternehmerische Grundkompetenzen“ nehmen die Syrerinnen auch an Türkischkursen sowie Kursen zur sozialen Integration in die türkische Gesellschaft teil.

Dänisches Design und traditionelles Kunsthandwerk

Ob Taschen, Schmuck oder Wohn-Accessoires – zusammen mit der dänischen Designerin Ellen Rasmussen fertigen die Frauen ein breites Portfolio an Produkten. Dabei gehen traditionelles Kunsthandwerk und modernes Design Hand in Hand. So erhöhen sich die Absatzchancen auf dem europäischen Markt, ohne dass das kulturelle Erbe der Länder verloren geht. Puristische Designs, natürliche Farben und regionale Materialien wie Leder und Textilien ziehen sich als „roter Faden“ durch die Kollektionen. Mit einer Gruppe von türkischen Frauen hat die Designerin beispielsweise eine Taschenkollektion produziert; mit einigen Syrerinnen hingegen hat sie Schals, bedruckte T-Shirts, Jutebeutel und Schmuck hergestellt.

Dabei ist ein kohärentes, harmonisches Gesamtbild in den Kollektionen klar erkennbar. Gleichzeitig ist der persönliche, berufliche und kulturelle Hintergrund der Frauen sehr unterschiedlich, was sich auch in den Kollektionen widerspiegelt. Diese unterschiedlichen Geschichten sind auch in die innovative Schmuck – und Wohnaccessoires-Linie der Syrerinnen und Türkinnen eingeflossen, die zusammen mit der türkischen Designerin, Gülnur Özdaglar, Upcycling-Accessoires aus PET-Flaschen produziert haben.

Alle Produkte werden auf der BAZAAR Berlin am Stand der GPP in Halle 12 zu kaufen sein.

Messe Berlin

Halle 12, Stand GPP

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