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Ausstellergeschichten 2019

Muhra – soziale und starke Schmuckstücke

Muhra – soziale und starke Schmuckstücke
3in1 – die neue Multifunktionstasche von Muhra
Muhra – soziale und starke Schmuckstücke
Drop Earrings, Not Bombs – hochwertige handgefertigte Messingschmuckstücke

„Drop Earrings Not Bombs“ – dahinter verbergen sich stylische handgefertigte Ohrringe des türkischen Labels Muhra. Das Wort Muhra kommt aus dem Arabischen und bedeutet „weibliches Fohlen“. Die Marke repräsentiert die globale Bewegung, die sich für gleiche Rechte und Chancen von Frauen einsetzt. Die Vision von Muhra: „Wir möchten, dass unsere Kunden Muhra-Produkte mit Stolz tragen, sowohl von innen als auch von außen. Sie sollen wissen und fühlen, dass das, was sie tragen, sie mit anderen starken, qualifizierten und leidenschaftlichen Frauen auf der ganzen Welt verbindet.“

Muhra wurde 2017 von Small Projects Istanbul ins Leben gerufen – eine non-profit Organisation, die geflüchtete Menschen aus Syrien dabei unterstützt, sich ein Leben in Istanbul aufzubauen. Neben einkommensschaffenden Aktivitäten und Weiterbildungskursen für Frauen bietet die NGO auch Türkisch- und Englischkurse an, Programme zur Kinder- und Hausaufgabenbetreuung, sowie Freizeitaktivitäten. Muhra wendet sich speziell an geflüchtete Frauen aus Syrien, die nicht nur eine Arbeit und Einkommensquelle suchen, sondern sich auch unternehmerische Fähigkeiten aneignen möchten.

„Orient meets Occident“: syrisches und türkisches Design für Europa

Auf dem Bazaar Berlin stellt Muhra in diesem Jahr die neue Herbst/Winter-Kollektion vor. Das Besondere daran: Alle Produkte sind handgefertigt. Das Design ist eine Verbindung aus orientalischem und skandinavischem Chic. Denn Beratung in Sachen „europäischer Modegeschmack“ gab es von einer dänischen Designerin. Premiere feiert in diesem Jahr die neue stylische Multifunktionstasche, die auf drei Arten getragen werden kann: als Rucksack, als Umhängetasche über der Schulter oder Cross-Body. Als Ergänzung zu ihrer beliebten T-Shirt Kollektion präsentiert Muhra ein neu designtes Hemdkleid. Weiteres Highlight sind die Poetry Ohrringe, die jüngste Produktlinie der „Drop Earrings Not Bombs“-Kollektion. Inspiriert von antiker Architektur und mystischen Metaphern ist die Poetry-Linie eine zeitlose Kollektion handgefertigter Messingschmuckstücke.

Muhra

Halle 8.1, Stand 323a

www.muhra.org

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Aus Glas wird HALM – nachhaltige Trinkhalme für Lieblingsdrinks

Aus Glas wird HALM – nachhaltige Trinkhalme für Lieblingsdrinks
HALM - nachhaltige Trinkhalme für Lieblingsdrinks
Aus Glas wird HALM – nachhaltige Trinkhalme für Lieblingsdrinks
Glastrinkhalme – wiederverwendbar, nachhaltig, hygienisch, leicht zu reinigen und zeitlos stylisch

Alles begann mit der Idee, die Welt von dem Einwegprodukt „Plastikstrohhalm" zu befreien. „Auf unserer Suche nach umweltfreundlichen Alternativen zu Plastikstrohhalmen haben wir viele andere Optionen wie Bambus, Edelstahl und Silikon ausprobiert und verglichen. Entschieden haben wir uns eindeutig für Glas, denn das ist wiederverwendbar, nachhaltig, hygienisch, leicht zu reinigen und zeitlos stylisch“, erläutern Hannah Cheney und Sebastian Müller, die Gründer von HALM, die Idee hinter ihren Glastrinkhalmen.

HALM zeigt, dass ein nachhaltiges Produkt funktional besser sein kann als die nicht nachhaltige Variante. Die Glastrinkhalme sind nahezu unbegrenzt wiederverwendbar, extrem stabil, geschmacksneutral und plastikfrei. In einem Satz: Less waste, more taste!

„Wir verfügen über die nachhaltigsten Trinkhalme auf dem Markt, denn sie sind nicht nur unbegrenzt wiederverwendbar, sondern auch aus deutschem, recyclebarem Qualitätsglas“, erklärt Hannah Cheney. Die Verarbeitung der Trinkhalme wird durch Solarenergie betrieben. Die Verpackung ist zertifiziert 100 Prozent plastikfrei. Verpackt werden die Glastrinkhalme größtenteils von der Lebenshilfe.

„Unsere treibende Kraft ist der Gedanke an eine bessere Zukunft, in der kommende Generationen in einer sauberen und sicheren Umgebung leben können. Wir wünschen uns ein Umdenken in der Gesellschaft, so dass wir alle zusammen wesentlich weniger Plastik in die Umwelt bringen“, beschreibt Sebastian Müller die Mission des Start-ups. Jedes verkaufte Set spendet, denn HALM unterstützt karitative Initiativen und Projekte, die über Plastik aufklären, sich gegen die Verschmutzung der Meere einsetzen und Cleanups organisieren wie zum Beispiel Ocean Care, Earth Day Network und Trash Hero.

Bei der Gründung ihres Start-ups HALM beschlossen Hannah Cheney und Sebastian Müller, noch einen Schritt weiterzugehen und setzten sich zum Ziel ein Zero-Waste-Unternehmen zu gründen, das in jeder Hinsicht plastikfrei ist: Von der Verpackung der Trinkhalme, über den Versand bis hin zu den Einkäufen für den täglichen Teamlunch im Büro. HALM macht Lust darauf etwas Gutes zu tun, ohne zu verzichten und sorgt gleichzeitig dafür, das Thema Umweltschutz positiv zu besetzen.

HALM Straws GmbH

Halle 11.1, Stand 109

www.halm.co

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Latamer – lateinamerikanische Farbenpracht für Zuhause

Latamer – lateinamerikanische Farbenpracht für Zuhause
Lateinamerikanische Farbenpracht für Zuhause
Latamer – lateinamerikanische Farbenpracht für Zuhause
Farbenfrohe Kissen-Kakteen aus peruanischen Stoffen

Ihre sechsmonatige Reise durch Zentral- und Südamerika brachte Eva und Petr Záhrobská aus Tschechien 2011 in zwölf verschiedene Länder. Dabei war die Zeit in Peru und Bolivien eine ganz besondere: „Die bunten und kraftvollen Farben Lateinamerikas begeistern uns schon seit jeher. In Peru und Bolivien haben wir uns wie im Paradies gefühlt“, berichtet Petr. Dabei entdeckten sie auf den Märkten viele schöne Dinge – doch da sie nur mit zwei Rucksäcken unterwegs waren, mussten sie sich beim Einkaufen beschränken.

„Als wir wieder zurück waren, wollten wir unser Zuhause in den Farben Lateinamerikas dekorieren. Dafür wünschten wir uns die bunten Stoffe, die es in Peru und Bolivien an jeder Ecke gab. Doch in Tschechien waren diese nicht zu bekommen“, erzählt Eva. Sie entschieden daher, Stoffe und weitere Produkte aus Peru zu importieren. Da ihre tschechischen Freunde ebenso begeistert waren wie sie selbst, wurde bald Nachschub benötigt.

Der Grundstein für ihr Unternehmen Latamer – kurz für Latin America – war gelegt: Seit 2014 vertreiben Eva und Petr Stoffe, Schuhe und Schmuck aus Peru. Aus den farbenfrohen peruanischen Stoffen nähen sie zum Beispiel auch Tischdecken, Taschen und Kissen in Form von Kakteen, die sie ebenfalls zum Verkauf anbieten. Im Laufe der Zeit haben sie das Sortiment von Latamer erweitert und bieten heute Pullover, Hüte und Schals aus weicher Alpakawolle an sowie Dekoartikel und Schmuck aus natürlichen Materialien wie Pfirsich- oder Olivenkernen, Orangenschalen und verschiedene Samen. Besonders stolz sind sie darauf, dass sie exklusiv Stoffe und Schuhe von ToKe InKa importieren. Die Produkte von ToKe InKa sind inspiriert von der alten Inkakultur. Das Sortiment von Latamer umfasst mittlerweile neben Produkten aus Peru auch Produkte aus Ecuador, Mexiko und Guatemala.

Latamer / Petr Zahrobsky

Halle 8.2, Stand 216

www.latamer.cz

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WolliMolli: Alpaka-Kinderstrickware für alle Jahreszeiten aus Lettland

WolliMolli: Alpaka-Kinderstrickware für alle Jahreszeiten aus Lettland
Kinderstrickware aus feinster Alpaka-Wolle
WolliMolli: Alpaka-Kinderstrickware für alle Jahreszeiten aus Lettland
praktische, antiallergische und thermoregulatorische Kinderstrickware

Die Idee für ihre Strickwarenkollektion kam Sandra Kanaska, der Gründerin von WolliMolli, vor drei Jahren: Sie wurde Tante von ihrem Neffen Emil. In den ersten Monaten stellte sie schnell fest, dass es gar nicht so einfach ist, ein Baby – insbesondere bei wechselhaftem Wetter – richtig anzuziehen. Was morgens noch schön warm hält, ist mittags, wenn die Sonne rauskommt, schnell zu warm. Es brauchte also passende Kinderkleidung für jedes Wetter. Und so wurde WolliMolli geboren – praktische und antiallergische Strickwaren aus feinster Alpaka-Wolle, in denen sich Neugeborene stets wohl und warm fühlen.

Ihre Kollektion präsentiert Sandra Kanaska in diesem Jahr erstmalig auf dem Bazaar Berlin: WolliMolli-Produkte zeichnen sich durch ein praktisches Design, thermoregulatorische Eigenschaften und Unisex-Farbgebung aus. Die Strickprodukte entstehen in liebevoller Handarbeit in Lettland. Die Qualität der WolliMolli Kleidungsstücke zu sichern ist dabei stets eine Herzensangelegenheit von Sandra und dem WolliMolli-Team.

WolliMolli

Halle 8.2, Stand 126

www.wollimolli.com

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Auf dem Holzweg – Aufbewahrung mit Stil

Auf dem Holzweg – Aufbewahrung mit Stil
Magnetische Messerleiste mit farbigem Epoxidharz
Auf dem Holzweg – Aufbewahrung mit Stil
Hochwertiges Schneidebrett aus Holz

„Da ich sehr gerne koche, habe ich vor einiger Zeit in meiner jetzigen Küche eine Möglichkeit gesucht, die guten Messer griffbereit aber auch dekorativ aufzubewahren“, berichtet Gregor Swaton. Er kam auf die Idee, ein Stück Treibholz so aufzuarbeiten, dass die Messer daran Platz fanden. Zu Hilfe nahm er hierfür eine Magnetleiste. Eine Weiterentwicklung der Messerleiste, entstand aus der Not heraus: „Die Oberfläche eines schönen Stückes Holz war beschädigt. Da ich das Material unbedingt verwenden wollte, suchte ich nach einer Möglichkeit, den Schaden auszubessern. Epoxidharz, ein Kunstharz, das sich dem Material anfügt und dann aushärtet, war die Lösung.“

Heute stellt Gregor Swaton aus Edelhölzern und farbigem Epoxidharz Magnetleisten her, die in der Küche oder auch zur Aufbewahrung von Schlüsseln oder Werkzeugen zum Einsatz kommen. Jedes Teil ist ein Unikat: Form, Farbe und Maserung der Holzstücke sind von der Natur vorgegeben. Per Hand bearbeitet und in Verbindung mit dem farbigen Epoxidharz entstehen so individuelle und hochwertige Gesamtkunstwerke. Nützliches für die Wohnung kann auch sehr stylisch aussehen.

„Ich bin schon seit jeher am Handwerk und Holz als Werkstoff interessiert. Als 17-Jähriger habe ich mit meinem Vater unseren Dachboden ausgebaut. In meiner ersten WG habe ich ein Hochbett in mein kleines Zimmer eingebaut. Nach und nach kamen weitere Einrichtungsgegenstände dazu, wie Baumscheibenlampen an der Flurdecke, eine Sitzbank aus Olivenholz für meine Eltern zur Silberhochzeit oder ein Messerblock für meine Schwester. In einer kleiner Werkstatt auf dem Grundstück meiner Eltern habe ich angefangen. Hier arbeite ich immer noch hauptsächlich“, erzählt Gregor Swaton, der in Berlin lebt und aufgewachsen ist. „Ich habe mir alles selbst beigebracht, mich in vielen Stunden des Selbststudiums durch Artikel, und Videos weitergebildet. Mittlerweile habe ich das Hobby zu einem kleinen Unternehmen entwickelt und arbeite weiter daran, es wachsen zu lassen.“

Neben den magnetischen Messerleisten präsentiert Gregor Swaton auf dem Bazaar Berlin hochwertige Schneidebretter aus Holz, Wandregale aus Metallrohren und Holz sowie Schlüsselanhänger.

gs Holzdesign

Halle 11.1, Stand 311

www.etsy.com/de/shop/GSholzdesign

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Nachhaltig, fair und einfach schön – Ethno Fashion aus Kambodscha

Nachhaltig, fair und einfach schön – Ethno Fashion aus Kambodscha
Mode aus Kambodscha - modern-ethnischen Einfluss und nach Fair-Trade Prinzipien realisiert.
Nachhaltig, fair und einfach schön – Ethno Fashion aus Kambodscha
Ethische und ethnische Mode-Kollektionen aus Kambodscha.

Kambodscha ist weltweit für seine Fast-Fashion Industrie bekannt. Dass kambodschanische Mode aber weit mehr kann als „fast“, zeigt das Projekt des Modern Ethnic Design Centers – kurz MEDC. Das MEDC in Phnom Penh in Kambodscha ist ein Ausbildungszentrum für kambodschanische Designer*innen, Schneider*innen, Künstler*innen und Unternehmer*innen, um zu lernen, wie man kambodschanische Designelemente mit internationalen Trends kombiniert. Die Integration nachhaltiger Materialien und eine faire Produktion sind dabei zentrale Elemente der Kollektionen.

Unterstützung bekommen die kambodschanischen Nachwuchsdesigner*innen vom deutschen Fashion Design Institut (FDI) aus Düsseldorf. Pro Jahr verlegt jeweils eine Modedesign-Absolventin ihr Atelier nach Phnom Penh und unterrichtet die kambodschanischen Kolleg*innen zu Themen wie Kollektionsentwicklung und Trends, Qualitätsprüfung, Textiltechnologie, Marketing und Branding, Nachhaltigkeit und Fair Trade.

Das theoretisch Gelernte wird dabei direkt praktisch angewendet: Im Laufe eines Programmjahres entstehen handgefertigte, qualitativ hochwertige Kollektionen, die nach Fair-Trade Prinzipien und Standards entwickelt und realisiert werden. In der Konzeption der Kollektionen und in der jeweiligen Farb- und Materialauswahl zeigt sich dabei die jeweils individuelle Geschichte des Designers. In den letzten drei Jahren haben insgesamt vierzig Teilnehmer*innen am Programm teilgenommen.

Das Programmjahr endet mit einer Modenschau, bei der die Teilnehmer*innen ihre Kollektionen präsentieren. Im Rahmen der sogenannten Fashion Function zeichnet eine Jury die fünf besten Kollektionen aus. Die ausgezeichneten Designer*innen dürfen ihre Kollektionen auf dem Bazaar Berlin vorstellen.

Das MEDC ist im Rahmen eines sozialen Entwicklungsprojekts in Phnom Penh im Februar 2017 entstanden. Das deutsche Fashion Design Institut (FDI), eine renommierte Modeschule in Düsseldorf, das Raffles International College of Design in Phnom Penh, die Beratungsagentur für nachhaltige Entwicklungsprojekte suPPPort ltd. und der Bazaar Berlin sind partnerschaftliche Träger des Projektes. Die Ausbildung am MEDC und die Teilnahme am Bazaar Berlin wird im Rahmen des develoPPP.de-Projekts gefördert und gesponsert.

Modern Ethnic Design Center (MEDC)

Halle 8.1, Stand 112

www.medc-cambodia.com

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Teakbaumblätter – nachwachsend, vegan und nachhaltig

 Teakbaumblätter – nachwachsend, vegan und nachhaltig
Handtasche aus Teakbaumblättern
 Teakbaumblätter – nachwachsend, vegan und nachhaltig
Kosmetiktaschen von Leaf Family

In Thailand haben Teakbaumblätter eine lange Tradition: Sie werden zum Decken von Dächern verwendet und auch zum Frischhalten von Lebensmitteln. „Auf der Suche nach neuen und möglichst nachhaltigen und umweltfreundlichen Produkten trafen wir Mr. Leaf zum ersten Mal 2012 auf der Walking-Street in Chiang Mai (Nord-Thailand), wo er Taschen und Notizbücher aus Teakbaumblättern verkaufte. Wir waren sofort begeistert“, berichten Elke Zettl und Gerd Jacke von Leaf Family. Die elegante Struktur der Blätter verleiht den Produkten eine einzigartige und edle Optik. Dass die Produkte nachhaltig und aus nachwachsenden Rohstoffen produziert werden und zudem vegan sind, überzeugte die beiden. Es dauerte eine Weile bis sie 2017 die erste größere Bestellung bei Mr. Leaf tätigten. Einige Produkte wurden in diesem Zuge in Farbe und Design für den europäischen Markt angepasst. Zusätzliche Produkte wie Tabakbeutel, Business-Clutch und Laptoptaschen haben Elke Zettl und Gerd Jacke in Zusammenarbeit mit Mr. Leaf entwickelt und designt.

Fallen leafs become products

Für die Produkte von Leaf Family muss kein Regenwald weichen, kein Baum gefällt werden. Im Gegenteil: Nach dem Prinzip „Fallen leafs become products“, werden die Teakbaumblätter gesammelt und aufbereitet. Die Regenwaldbestände in strukturschwachen Regionen Nordthailands werden so erhalten und gepflegt.

Schon seit Anfang der 1990er Jahre sind Elke Zettl und Gerd Jacke in Asien unterwegs. Seit 1995 importieren sie schöne Dinge aus Thailand und Indonesien, um diese auf Märkten in Deutschland zu verkaufen. Bei der Auswahl von Produkten sind die Aspekte Nachhaltigkeit, Fair Trade, Vegan und Qualität zentrale Kriterien. „Wir arbeiten fast immer mit Familien und Kleinst-Betrieben zusammen, so dass das Geld ohne Abzug bei den Herstellern verbleibt. Wir feilschen nicht mit Ihnen um Preise, sondern bitten sie, die georderte Ware auch in der Qualität zu liefern, wie ihre Muster sind.“

Um den Vertrieb der nachhaltigen und veganen Produkte ganzjährig anbieten zu können, wurde auf der Website www.leaf-family.de ein Onlineshop eingerichtet.

Leaf Family

Halle 8.1, Stand 107

www.leaf-family.de

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Mo`s Crib: Upcycling für ein buntes Zuhause

Mo`s Crib: Upcycling für ein buntes Zuhause
Körbe aus PVC-Wasserrohren
Mo`s Crib: Upcycling für ein buntes Zuhause
Bunten Origami Schwäne aus Papier

Upcycled, recycelt und zweckentfremdet – so lautet das Motto von Mo`s Crib aus Süd-Afrika. Für ihre einzigartigen und unkonventionellen Produkte wird Material verwendet, das zuvor auf Mülldeponien und Baustellen gesammelt wurde. In Handarbeit wird dieses zu besonderen Wohnaccessoires verarbeitet. Das Ergebnis sind zum Beispiel Körbe und Pflanzenkübel aus PVC-Wasserrohren. Dieses solide und widerstandsfähige Material ermöglicht ein stilvolles und zugleich langlebiges Design, das sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich eignet. Die hochwertigen Körbe und Pflanzgefäße sind wasserbeständig und bieten vielseitige Aufbewahrungsmöglichkeiten.

Papier ist das zweite zentrale Material, aus dem besondere Mo`s Crib Produkte entstehen. So auch die bunten Origami Schwäne, die in Handarbeit aus Papier hergestellt werden. Die Schwäne sind robust und multifunktional einsetzbar. Sie können beispielsweise als Pflanzenübertopf verwendet werden, als Stifte Halter oder zur Aufbewahrung von Kosmetika und Badutensilien. Die Schwäne bringen Farbe in jeden Raum.

Die Reduzierung von Abfällen, die Wiederverwendung und das Recycling von Ressourcen ist ein wertvolles Prinzip, nach dem Mo`s Crib lebt und arbeitet. Dieses nachhaltige Produktkonzept kommt nicht nur der Umwelt zugute sondern schafft auch nachhaltige Beschäftigungsmöglichkeiten.

Mo`s Crib

Halle 11.2, Stand 308

www.moscrib.com

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Handgewebte Seide aus Yakto

 Handgewebte Seide aus Yakto
Mehmet Buyukasik am Webstuhl in Yakto
 Handgewebte Seide aus Yakto
Handgewebte Schals und Tücher aus Rohseide und Kaschmir

Die Herstellung von Seide ist bis heute ein aufwendiger Prozess: Vom Aufziehen der Seidenraupen über das Spinnen der Garne bis zum Weben und Färben – bis zur Fertigstellung durchläuft ein Seidenprodukt rund 30 Phasen. In dem türkischen Dorf Yakto in Antiochia (Antakya) hat die Kunst der Seidenraupenzucht und das Handwerk des Seidenwebens seit dem 19. Jahrhundert Tradition. Die Familie Buyukasi hat hier das traditionelle Handwerk gelernt und stellt Seide bis heute nach dieser Tradition her.

Das Unternehmen YAKTO IPEK DOKUMA der Familie Buyukasi, wurde nach dem Dorf Yakto benannt. Seit 2007 verkauft Mehmet Buyukasik die hochwertigen und handgewebten Seidenprodukte in Istanbul. Im Ladengeschäft in der Nähe des Galataturms befindet sich auch ein traditioneller Webstuhl, an dem Mehmet demonstriert, wie aus dem feinen Garn Seide gewebt wird.

Im Sortiment von Yakto Ipek Dokuma finden sich neben Seidenprodukten auch Stoffe mit traditionellen anatolischen Mustern, Baumwoll-Peshtemale, Bettdecken und aufwändig in Yakto gewebte Laken.

YAKTO IPEK DOKUMA

Halle 10.2, Stand 215

www.yaktoipek.com

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Wooden Lifestyle: Holz-Accessoires aus Estland

Wooden Lifestyle: Holz-Accessoires aus Estland
Handgefertigte 3D-Holzfliegen aus Estland.

Siim Kirsipuu repräsentierte 2013 sein Holzunternehmen auf einer Messe. Mit seinem Stand wollte er auffallen und aus der Masse herausstechen. Holz ist und war seine Kernkompetenz und so kam ihm die Idee eine Weste aus Eichenfurnier herzustellen, die er während der Messe tragen wollte. Bei der Herstellung der Weste hatte Siim das Gefühl, dass etwas fehlte, und er beschloss zusätzlich eine Krawatte aus Furnier anzufertigen. Mit dem Ergebnis war er allerdings nicht zufrieden, da sich die Krawatte kräuselte und nicht gerade auf dem Oberhemd liegen blieb. Er probierte dieses Problem zu lösen und drehte und bog das Furnier zwischen seinen Fingern. Dabei formte sich zufällig eine Fliege-ähnliche Form. Es brauchte nur noch ein Stück Stoff hinzugefügt werden und fertig war sie: die erste 3D-Holzfliege.

Die Holzfliegen von Wooden Lifestyle sind einzigartige und exklusive Produkte. Das Besondere an den 3D-Holzfliegen ist neben dem Holzmaterial, die dreidimensionale Form. Jede Fliege ist ein Unikat. Ebenso wie es in der Natur keine zwei gleichen Bäume gibt, gibt es auch im Warensortiment von Wooden Lifestyle keine Produkte mit derselben Holzstruktur.

Wooden Lifestyle ist ein 2014 gegründetes Familienunternehmen, das von Siim und Marje Kirsipuu geführt wird. Das Ziel des Unternehmens ist es, innovatives und einzigartiges estnisches Design in das Leben trendiger Menschen zu bringen. Die Produkte sind handgefertigt und alle in Estland hergestellt.

Auf den Bazaar Berlin bringen Siim und Marje Kirsipuu neben ihren 3D-Holzfliegen für Männer, Frauen und Kinder auch Manschettenknöpfe und Einstecktücher aus Holz mit.

Wooden Lifestyle OÜ

Halle 8.1, Stand 225

www.woodenlifestyle.ee

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Einzigartige Kerzen aus Bulgarien

Einzigartige Kerzen aus Bulgarien
„es ist angerichtet“ – Kerzen von Silvia Koteva
Einzigartige Kerzen aus Bulgarien
von der Natur inspiriert – 3D-Bilder

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne stimmungsvolles Kerzenlicht? Silvia Koteva aus Bulgarien hat vor 15 Jahren ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und fertigt seitdem individuelle Kerzen. Kerzen, die aussehen, wie kleine Törtchen, ein leckeres Dessert oder ein Glas Honig. Silvia Kotevas Fantasie kennt keine Grenzen. Sie bietet Kerzen in allen Düften, Farben und Formen. Manche von ihnen sind bis zu einen Meter hoch. Mit ihren ungewöhnlichen Kreationen beliefert sie Hotels, Spas und Restaurants. Ihre neue Kerzenkollektion besteht aus 100 Prozent Bienenwachs bzw. Sojawachs. Inspirationen für ihre Werke liefert ihr die Natur. Daher fertigt sie neben den Kerzen auch 3D-Bilder aus Kräutern, getrockneten Früchten und Nüssen. Erstmalig präsentiert die junge Bulgarin nun ihre Kreationen auf dem Bazaar Berlin.

Silvia Koteva

Halle 8.1, Stand 324a

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Chapati Pencil – Malen, Pflanzen, Ernten

Chapati Pencil – Malen, Pflanzen, Ernten
Blei- und Buntstifte hergestellt aus 100 Prozent recyceltem Zeitungspapier.
Chapati Pencil – Malen, Pflanzen, Ernten
Chapati Pencil – Malen, Pflanzen und Ernten

Insekten sind die artenreichste Gruppe aller Lebewesen und stellen gut 70 Prozent der Tierarten weltweit. Sie sind damit ein wesentlicher Bestandteil der biologischen Vielfalt und erfüllen zudem wichtige ökologische Funktionen im Naturkreislauf. Die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlichten Roten Listen der gefährdeten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in Deutschland zeigen allerdings, dass die Artenvielfalt der Insekten in den vergangen Jahren radikal abgenommen hat. Eine Ursache für den Rückgang und Verlust von Insektenarten ist die Zerstörung und Veränderung ihrer natürlichen Lebensräume.

„Wir von Chapati-Design-Berlin wollen wortwörtlich Farbe bekennen: Mit dem Chapati Pencil bringen wir nicht nur Farbe aufs Papier, sondern wollen auch für Insekten wieder einen bunteren Lebensraum schaffen. Mit einem kleinen Samen, wollen wir ein großes Umdenken erreichen“, erklärt Hamid Mohammadi von Chapati.

Der Chapati-Pencil-Pflanzstift ist aus 100 Prozent recyceltem Zeitungspapier und natürlichen Farben hergestellt. An einem Ende hat jeder Pflanzstift eine kleine Kapsel aus biologisch abbaubarem Material, gefüllt mit Blumen- oder Kräutersamen. Um den Stift voll zu nutzen, wird das Stiftende mit der Samenkapsel nach dem Aufbrauchen des Stiftes in ein Beet oder einen Blumentopf mit feuchter Erde eingepflanzt. Zum Wachsen brauchen die Pflanzen dann nur noch Licht, Wasser, Liebe und fünf bis zehn Tage Geduld.

Den Chapati-Pflanzstift gibt es als Blei- oder Buntstift im 5er oder 10er Set. Verpackt sind die Sets dabei in Boxen aus recyceltem, biologisch abbaubarem Material. Zu den Chapati Pencil gibt es auch ein passendes Malbuch. Das Besondere an dem Buch ist, dass auch dieses aus Naturpapier mit integrierten Samen besteht und ebenfalls eingepflanzt werden kann.

Auf dem Bazaar Berlin präsentiert Chapati neben dem neuen Chapati Pencil auch ihre aktuellen Modekollektionen. An den Ständen in Halle 11.1 und Halle 18 gibt es schöne Kleidung zum Wohlfühlen, hergestellt nach Fair-Trade-Prinzipien und aus hochwertigen Materialien.

Chapati

Halle 11.1, Stand 202

www.chapati.de

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Arte Comasagua – Kunst aus getrockneten Wildblumen

Arte Comasagua – Kunst aus getrockneten Wildblumen
Wildblumen-Karten aus El Salvador.
Arte Comasagua – Kunst aus getrockneten Wildblumen
Carmen in der Werkstatt von Arte Comasagua.

Anfang des Jahres 2001 erschütterten mehrere schwere Erdbeben das Land El Salvador. Auch das Dorf Comasagua in den Bergen südlich der Hauptstadt wurde fast vollständig zerstört. Gleichzeitig verloren viele Kaffeebauern durch die Krise im Kaffeehandel ihre Existenzgrundlage. Ana Rosa de Graf, eigentlich Architektin, setzte sich mit den Frauen des Dorfes in der Zeit des Wiederaufbaus zusammen, um mit ihnen Zukunftsperspektiven zu erarbeiten. Im Mai 2002 gründeten sie, zunächst mit nur vier Frauen, die Organisation Arte Comasagua. Ihr Produkt war dabei einfach wie schön: filigrane Blumenbilder aus getrockneten Wildblumen. Diese verkauften sie zunächst als Postkarten, um so das Einkommen ihrer Familien zu sichern.

Für die filigranen Blumenbilder sammeln die Frauen zunächst Blüten und andere Pflanzenteile, die wild wachsen und in der Region massenhaft vorhanden sind. Anschließend werden die Blüten sorgfältig in alten Telefonbüchern getrocknet und gepresst. Die Motive wie bunte Blumenbouquets, Blumenkränze oder szenische Bilder entstehen in Handarbeit: mit dünn aufgetragenem Holzleim kleben die Frauen die Blüten auf Recyclingpapier. Da alle Pflanzenteile unterschiedlich sind und die Frauen je nach Talent und Vorliebe die Karten unterschiedlich gestalten, ist jede Karte ein Unikat.

Das Projekt ist inzwischen auf über 20 Mitarbeiterinnen angewachsen. Mit ihrem Einkommen tragen die Frauen wesentlich zum Lebensunterhalt ihrer Familien bei. Gemeinsam unterstützen die Frauen ihre Kinder in Schule, Ausbildung und beim Besuch der Universität. Die Frauen von Arte Comasagua bilden zusammen ein verantwortungsvoll geführtes Unternehmen unter dem Konzept des Fairen Handels, das sichere und gesunde Arbeitsbedingungen gewährleistet.

GLOBO bietet auf dem Bazaar Berlin neben den Blumen-Grußkarten auch fair gehandelte Kuscheltiere, Weihnachtsdeko und bio-vegane Schokolade an. GLOBO ist vom Weltladen-Dachverband als Fair Trade Lieferant anerkannt und garantiertes Mitglied der World Fair Trade Organisation (WFTO).

Globo

Halle 11.1, Stand 404

www.globo-fairtrade.com

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Kaschmir – Feine Wolle aus dem Himalaya-Gebirge

Kaschmir – Feine Wolle aus dem Himalaya-Gebirge
Kashmir Treasuries – hochwertige Pashmina Schals aus Kaschmir.
Kaschmir – Feine Wolle aus dem Himalaya-Gebirge
Handgesponnene und bestickte Pashminas.

Kostbare Schätze aus Kaschmir, hergestellt in aufwendiger Handarbeit – das sind die hochwertigen Pashmina Schals von Kashmir Treasuries. Die feine Wolle, aus der die Pashmina Schals hergestellt werden, stammt von den Kaschmirziegen, die auf über 3.000 Meter Höhe in den Bergen des Himalaya-Gebirges leben. Durch die dort vorherrschende Kälte muss ihre Wolle sehr warm sein. Vor allem in den Bereichen des Halses und des Bauchs ist sie besonders weich und dabei so fein, dass sie vorsichtig nur von Hand ausgekämmt und gesponnen werden kann.

Ijjaz Ahmad von Kashmir Treasuries verbindet in seinen Kreationen sein eigenes Design mit dem traditionellen Kunsthandwerk. Das Ergebnis sind hochwertige außergewöhnliche Einzelstücke. Auf Wunsch fertigt Ijjaz Ahmad auch individuelle Pashminas.

Alle Prozesse vom Spinnen, Weben bis hin zu der aufwendigen Stickerei sind bei Kashmir Treasuries Handarbeit. Neben Ijjaz Ahmad arbeitet die gesamte Familie mit. Selbst sein 70-jähriger Vater ist noch aktiv und bringt seine langjährige Erfahrung in der Stickerei ein. Ijjaz Ahmad ist es ein Anliegen, das Wissen über ihr traditionelles Handwerk nach Europa und in die restliche Welt zu tragen. Er ist überzeugt, dass hochwertige Qualität sich stets durchsetzen wird.

Von der Qualität der Schals können sich die Besucher beim Bazaar Berlin überzeugen. Dort präsentieren Kashmir Treasuries regelmäßig ihre Produkte. Ijjaz Ahmad: „Die Kunden interessieren sich sehr dafür, wie meine Schals gemacht werden und was das Besondere daran ist. Viele wussten zum Beispiel gar nicht, dass Pashmina-Schals aus der Wolle von Ziegen aus dem Himalaya-Gebirge gemacht werden.“ Neben den Schals bietet Kashmir Treasuries auch aufwendige Teppiche, Taschen, Portemonnaies und Produkte aus Pappmaché – natürlich alles mit viel Sorgfalt und Liebe handgefertigt.

Kashmir Treasuries

Halle 8.2, Stand 201

www.kashmirtreasuries.com

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Aus alt mach neu – Upcycling-Produkte aus Sansibar

Aus alt mach neu – Upcycling-Produkte aus Sansibar
Eine Frau beim Überprüfen der Flaschen.
Aus alt mach neu – Upcycling-Produkte aus Sansibar
Aus alten Flaschen können auch Lampen entstehen.

Sansibar ist mit seinen traumhaften Stränden, türkisblauem Wasser und Palmen ein echtes Urlaubsparadies. Doch so schön die Insel auch ist, umso trauriger die Tatsache, dass sie immer mehr vermüllt. 300 Tonnen Abfall werden täglich auf Sansibar produziert. Allerdings ist die Infrastruktur dieser traumhaften Kulisse dafür nicht ausgelegt, was die Einwohner vor eine massive Recyclingproblematik stellt.

Daher schwimmt der Müll im Meer oder liegt in Bergen am Strand. Recycling ist hier ein Lösungsansatz, um den wachsenden Müllbergen Herr zu werden. Das Unternehmen CHAKO hat daraus ein kreatives Geschäftskonzept entwickelt. Sie setzen auf Upcycling und verwandeln Abfallprodukte in ungewöhnliche Souvenirs für Touristen. Das steckt zumindest hinter ihrem Konzept – Tourist2Tourist. Aus weggeworfenen Flaschen entstehen beispielsweise neue Gläser, Aufbewahrungsgefäße oder Lampen. Verpackungsmaterial verwandelt sich in Strandtaschen oder Perlenvorhänge.

„Mit unserer Vielfalt an kreativen Produkten möchten wir Sansibar sauber halten und durch faire Löhne eine Vielzahl an lokalen Handwerkern unterstützen“, sagt Annaleos Roelandschap von CHAKO. Faire Löhne und Gleichberechtigung ist für das Unternehmen genauso wichtig wie die Abfallproblematik. „Aufgrund von Religion und Tradition haben Frauen nach wie vor nicht die gleichen Rechte wie Männer. Die Frauen sind der Auffassung, dass die Arbeit des Upcyclings eine traditionelle Männeraufgabe sei. Wir ermutigten die Frauen dazu, umzudenken und zu verstehen, dass sie diese Tätigkeit auch verrichten können. Zudem stellen wir sicher, dass bei uns gerechte Gehälter unter guten Arbeitsbedingungen gezahlt werden.“

Nach anfänglicher Skepsis vor Ort vertreiben nun Hotels, Restaurants und Geschäfte die Produkte von Chako. Das hat zur Folge, dass die einheimische Bevölkerung für die Müllproblematik sensibilisiert wird und stärker auf Recycling und Müllvermeidung setzt.

CHAKO

Halle 11.1, Stand 405

www.chakozanzibar.com

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Bolga Körbe – das Produkt der Hoffnung der Menschen von Bolgatanga

Bolga Körbe – das Produkt der Hoffnung der Menschen von Bolgatanga
Ein Bolga Korb – ein Symbol der Hoffnung.
Bolga Körbe – das Produkt der Hoffnung der Menschen von Bolgatanga
Handgeflochtene Körbe aus Bolgatanga.

Die Kunst des Flechtens ist in Afrika ein seit Generationen gepflegtes Handwerk. Dabei kann sich jeder Flechter kreativ entfalten: Leuchtende Farben und aufwendige Muster verleihen jedem Korb einen individuellen Charakter. Die Bolga Körbe stammen aus Bolgatanga. Bolgantanga ist die Hauptstadt einer der ärmsten Regionen Ghanas, der Upper East Region und liegt im Norden des Landes. Die Non-Profit-Organisation TradeAID möchte die Menschen in der Region unterstützen. Seit der Organisationsgründung im Jahre 2000 avancieren die Körbe zu einer Art Hoffnungssymbol für viele Frauen der Region. Schließlich ermöglicht ihnen TradeAID, durch die Korbflechterei ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und ihren Familien ein besseres Leben zu ermöglichen. „Ich bin nicht zur Schule gegangen, weil meine Eltern mich nicht unterstützen konnten“, sagt die Korbflechterin Adonpoka Ayingura. „Meine vier Kinder sollen es besser haben: Dank der Unterstützung von TradeAID und durch den Verkauf meiner Körbe kann ich das Schulgeld für sie bezahlen.“

TradeAID unterstützt die Korbflechter auf vielen Wegen. Das Stroh, welches sie zum Flechten benötigen, wird den Gemeinden für einen günstigen Preis angeboten. Ebenso bezahlt die Organisation die Flechter im Voraus, sobald eine Bestellung eingeht. Dadurch, dass bei einem Verkauf die Zwischenhändler wegfallen, verdienen die Frauen mehr an ihren fertigen Körben.

Beim Bazaar Berlin bietet TradeAid neben den Bolga Körben auch Sheabutter und die für Afrika typischen farbenfrohen Textilien an.

TradeAID Integrated

Halle 11.1, Stand 408

www.tradeaidgh.org

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Hortensias Home – Heimtextilien, die nie verwelken

Hortensias Home – Heimtextilien, die nie verwelken
Hortensias Home – Im Einklang mit der Natur.
Hortensias Home – Heimtextilien, die nie verwelken
Wunderschön abgestimmte Muster-Sets.

Ob farbenfrohe Rosen, zarte Freesien oder exotische Kaktusblüten - Hortensias Home fängt die Schönheit der Natur ein und bringt sie in die heimischen vier Wände. Das Familienunternehmen aus Riga fertigt Textilien für die Küche und den Essraum – von Schürzen, Tischdecken und -läufer, über Ofenhandschuhe bis hin zu dekorativen Kissen. Dabei sind die einzelnen Produkte optimal aufeinander abgestimmt, sowohl farblich, als auch vom Stoffmuster her. Hortensia Home legt großen Wert auf Handarbeit und Liebe zum Detail.

Inspiration sammelt die Familie in ihrem eigenen Garten. Neben ihrer Lieblingsblume, der Hortensie, wachsen dort je nach Jahreszeit Rosen, Pfingstrosen, Mohnblumen und Flieder. An der Hortensie liebt die Familie aber vor allem die Pastelltöne und ihre anmutigen Blüten und Blätter. Diese Inspiration verleiht ihren Produkten ganz spezielle Werte, erklärt Inga von Hortensias Home: „Unsere Produkte sind nicht einfach nur Heimtextilien, sondern sie verkörpern die Werte von Familie, Gemütlichkeit, Heimat, Liebe und Romantik. Sobald Sie unsere Läufer über den Tisch legen oder die Schürze tragen, werden sie sich geliebt und glücklich fühlen. Lassen Sie sich von uns verzaubern!“

Hortensias Home

Halle 8.1, Stand 227

www.etsy.com/shop/hortensiashome

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Amberwood: Schmuck mit Geschichte

Amberwood: Schmuck mit Geschichte
Ring aus der New Geometry Collection
Amberwood: Schmuck mit Geschichte
Bernsteinschmuck von der polnischen Ostsee

Seit Jahrtausenden von Jahren fasziniert Bernstein die Menschen – sei es als Glücksbringer, Heilstein oder einfach nur als schönes Schmuckstück. Bernstein besteht aus fossilem Baumharz, das sich vor Millionen von Jahren gebildet hat, in tiefe Sedimentschichten abgesunken und im Laufe der Zeit zu Bernstein geworden ist. Vor allem an der polnischen Ostseeküste ist es heute noch zu finden.

Dort ließ sich auch Marta Wlodarska, die Gründerin von Amberwood, inspirieren: “Ich stamme aus einer kreativen Familie. Kunst hat mich von klein auf begleitet. Bei einem spontanen Trip an die Küste wurde mir klar: Ich will Schmuck aus Bernstein herstellen.“ Zwei Monate arbeitete sie in einer kleinen Bernsteinmanufaktur, mit ihren Freunden suchte sie von morgens bis abends den Strand nach Bernstein ab. „Die Leute dachten wahrscheinlich, wir sind verrückt. Aber mich fasziniert einfach dieser Rohstoff, der vor Millionen von Jahren entstanden ist und eine ganz eigene Schönheit besitzt – vor allem wenn man ihn ins Licht hält.“ Besonders die kleinen Details wie ein eingeschlossenes Insekt, ein kleines Blatt oder ein Samen begeistern sie, denn sie machen jeden Bernstein zu einem Unikat. „Jeder Stein erzählt seine eigene Geschichte“, sagt die Designerin. Ganz anders als beim klassischen Bernsteinschmuck unterstreicht Marta Wlodarska die Einzigartigkeit der Steine in ihren Schmuckstücken: Indem sie den Bernstein beispielsweise mit Holz von alten Schiffen, Silber, Leinen, Leder oder Federn kombiniert, interpretiert sie das Material ganz neu. „Ich schaue mir den Bernstein sehr genau an, um seine Besonderheit in meinem Schmuck bestmöglich in Szene zu setzen. Mir gefällt es, etwas ganz Neues zu kreieren, was es so vorher noch nicht gegeben hat.“

Beim Bazaar Berlin wird Marta Wlodarska u.a. Ketten, Ohrringe und –Clips, die sehr leicht am Ohr zu tragen sind, sowie Ringe präsentieren. Besonderes Highlight: die monochrome New Geometry Collection mit transparentem Bernstein, die den aktuellen Trend zum Purismus aufgreift.

amberwood.istore.pl

Art + Style, Halle 12, Stand 105

Amberwood

Halle 8.1, Stand 318a

amberwood.istore.pl

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KRINES BERLIN - Mode für Individualisten

KRINES BERLIN - Mode für Individualisten
klare Linien und liebevolle Details
KRINES BERLIN - Mode für Individualisten
„nie dem Trenddiktat verfallen“ - zeitlos schönes Design von KRINES BERLIN

Schon früh entdeckte der aus Bamberg stammende Walter Krines seine Leidenschaft für Mode. Bei seinen unkonventionellen Kollektionen setzt er nicht auf kurzlebige Trends, sondern auf zeitloses Design und ausgefallene Details. „Ob feminine Kleider, edle Hosenanzüge oder elegante Mäntel - meine Kundinnen sollen sich in den Kreationen geborgen, beschwingt und einmalig fühlen“, sagt Walter Krines, der vor rund 30 Jahren nach Berlin kam und hier zwei Geschäfte betreibt. Auch in Schwerin und in Karlsruhe gibt es mittlerweile zwei Filialen. Zudem hat er Kundinnen in aller Welt. Doch Berlin wird immer eine besondere Bedeutung für ihn haben: „Der Standort Berlin ist Teil des Logos KRINES BERLIN. Hier ist nicht nur der Firmensitz, in dieser aufregenden, pulsierenden und sehr individuellen Stadt liegt die Quelle meiner Inspirationen“. Zusammen mit seinem Team arbeitet Walter Krines im Berliner Süden. Hier werden im Atelier die Kollektionen, aber auch die Anfertigungen für die Läden genäht. „Unsere Kreationen entstehen seit jeher im Spiegel der schillernden Modewelt Berlins und sind das Ergebnis von über 20 inspirierenden Jahren im Modebusiness. Unserem Stil bleiben wir bis heute treu – stets innovativ und nie dem Trenddiktat verfallen. Klare Linien, liebevolle Details und eine hochwertige Verarbeitung prägen das Design.“

Krines Berlin

Halle 8.1, Stand 110

www.krinesberlin.de

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Bienenwachs als ökologische Verpackung

Bienenwachs als ökologische Verpackung
Ein vielfältiger Einsatz der Verpackungsmöglichkeiten.
Bienenwachs als ökologische Verpackung
Das Indigenous Range Design von Künstler Daniel Hend.

Wer an Bienenwachs denkt, denkt vermutlich an Bienen und ihren leckeren Honig. Doch das Wachs bietet noch viel mehr Möglichkeiten, als nur dem Wabenbau zu dienen. Das australische Unternehmen The Beeswax Co hat aus dem Bienenprodukt umweltfreundliche Verpackungen entwickelt. Diese werden nach dem weltweit angewendeten Standard der Global Organic Textile Standard hergestellt. Das bedeutet, dass bei der Produktion ausschließlich auf Naturfasern zurückgegriffen wird. In diesem Fall benutzt Beeswax Baumwolle. Zum Bedrucken der Verpackung setzt das Unternehmen das Siebdruckverfahren ein und nutzt dafür eine ganz spezielle Tinte, welche ebenfalls zertifiziert ist.

Anfang des Jahres begann The Beeswax Co mit einem einheimischen Künstler zusammenzuarbeiten, um die Verpackungen optisch zu verbessern. Mit Hilfe von Daniel Hend sind so zwei Designs entstanden: The Indigenous Range und Indigenous Geo Range. Durch die auffallenden Designs werden die Verpackungen zu einem echten Hingucker. Beide Varianten werden auch als Sets beim Bazaar Berlin angeboten und können generell über den Onlineshop erstanden werden. Ein Set beinhaltet jeweils drei unterschiedlich große Wraps, wie das Unternehmen ihre Produkte nennt.

Das Besondere an der Wachsverpackung: Sie können ihre Form verändern. Durch die Wärme der Hände passt sich die Verpackung dem Objekt an, welches es umschließen soll. Dabei ist es egal, ob Obst oder Gemüse, Wurst oder Käse oder sogar Schüsseln mit den Wraps abgedeckt werden sollen. Zudem kann die Verpackung mehrfach wiederverwendet werden. Dafür genügt es, die Bienenwachsverpackungen unter fließendem Wasser abzuspülen. Damit möchte das Unternehmen der Umwelt helfen: „Heutzutage verstopfen Berge an Plastikmüll unsere Wasserwege und schädigen das empfindliche Ökosystem unserer Ozeane. Wir wollen Menschen dabei helfen, ihren Lebensstil hin zu einem ressourcenschonenden Verhalten zu ändern.“ Dass das Vermeiden von Plastikmüll nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch schön aussieht - davon können sich die Besucherinnen und Besucher auf dem Bazaar Berlin am Stand von The Beeswax Co überzeugen.

The Beeswax Co

Halle 11.1, Stand 217

https://www.thebeeswaxco.com.au/

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Ebarrito – nachhaltige Lederaccessoires aus Italien

Ebarrito – nachhaltige Lederaccessoires aus Italien
Ebarrito – stylische Schuhe aus Lederresten
Ebarrito – nachhaltige Lederaccessoires aus Italien
jede Tasche ist ein Unikat

Schuhe, die nicht jeder trägt und Taschen, die ein echter Hingucker sind – bei Ebarrito gleicht kein Produkt dem anderen. Die bunten Patchworktaschen aus Lederresten sind Unikate, von jedem Schuhmodell gibt es pro Farbe nur zwölf Paar auf der Welt. Dabei setzt Geschäftsführer Alessandro La Micela auf Nachhaltigkeit und Upcycling: „Ein ökologischer Ansatz bei der Fertigung unserer Produkte ist uns sehr wichtig. So arbeiten wir beispielsweise mit Restledern und Verschnittstücken aus der Lederindustrie, die wir nicht chemisch weiterbehandeln. Was sonst als Ausschuss entsorgt würde, erwecken wir zu neuem Leben.“ Taschen und Schuhe werden handgenäht. Dabei tragen die Ebarrito-Mitarbeiter zur Einzigartigkeit der Accessoires bei: „Unsere Mitarbeiterschaft ist so bunt und vielfältig wie das Produkt - verschiedene Sprachen und Kulturen fließen in das Unternehmen mit ein und machen daraus ein Unikat“, sagt Alessandro La Micela.

Nach der Wirtschaftskrise 2011 holte der Firmengründer den Art Director Antonio Accurso an Bord. Gemeinsam entwickelten sie das Konzept zu den stylischen Patchwork-Accessoires und trafen damit einen Nerv: „Immer mehr Kunden wünschen sich heutzutage nachhaltige Produkte, die nicht jeder hat“, sagt Alessandro La Micela. Mittlerweile sind sie mit ihren Schuhen und Taschen zu Gast bei zahlreichen Messen wie der Panorama-Modemesse und im November auch beim Bazaar Berlin.

Ebarrito

Halle 8.1, Stand 221

www.ebarrito.com

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2D-Ohrringe, Skyline-Ketten und Geometrie-Kunst

2D-Ohrringe, Skyline-Ketten und Geometrie-Kunst
Erfindet sich immer wieder neu – die Schmuckdesignerin Lilian Syrigou
2D-Ohrringe, Skyline-Ketten und Geometrie-Kunst
2D-Ohrringe werden vorne und hinten am Ohr getragen

Rechtecke, Kreise und Quadrate – bei Lilian Syrigou werden geometrische und minimalistische Formen zu Kunst. Die gebürtige Griechin begann schon im Alter von 15 Jahren, Schmuck herzustellen. Mit 22 Jahren hatte sie bereits ihr eigenes Geschäft. Doch dann entschied sie sich dazu, ihre Heimat - die griechische Insel Syros- zu verlassen und nach Berlin zu ziehen. Kein einfacher Schritt. Denn Berlin machte es ihr zunächst nicht leicht, Fuß zu fassen. Doch aus dieser schwierigen Phase heraus schöpfte sie neue Kreativität. Sie ließ sich von der Atmosphäre Berlins und der minimalistischen Ästhetik inspirieren und entwickelte die erste „Stadtkette“ mit der Skyline von Berlin. Mittlerweile gibt es die Ketten mit der Silhouette von Städten wie Rom, Barcelona, Amsterdam und New York. „Die Ketten verbinden meine Leidenschaft fürs Reisen mit meiner Liebe zum Schmuckherstellen“, sagt Lilian Syrigou.

Die Ästhetik der Geometrie

Lilian Syrigou nutzt nicht nur die minimalistische Ästhetik geometrischer Formen für ihren Schmuck, für sie ist es auch eine neue Sicht auf die Welt: „Wenn man durch die simplen geometrischen Formen schaut, verändert sich der Blickwinkel. Denn ich fokussiere mich dabei auf wenige Details, deren Schönheit man sonst oft gar nicht wahrnimmt“, so Lilian Syrigou. „Diese Idee versuche ich in meinem Schmuck auszudrücken.“ Den Blickwinkel und die Sicht auf Dinge verändern – darum geht es auch bei ihren 2D-Ohrringen, die auf beiden Seiten des Ohrläppchens getragen werden. Dabei ist der hintere Teil des Ohrrings etwas größer und sorgt für einen interessanten optischen Effekt.

„Immer wieder neu beginnen“

Lilian Syrigous größte Herausforderung und größte Freude zugleich ist es, kreativ zu bleiben und mit Herzblut Schmuckstücke zu kreieren. Dafür erfindet sie sich immer wieder neu: „Ich experimentiere gerade mit neuen Fertigungstechniken und neuen Materialien, die ich auf den Straßen Berlins finde. Dabei fühle ich mich wieder wie eine Anfängerin. Das macht es so aufregend, denn ich entdecke neues Terrain.“

Lilian Syrigou
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Halle 8.1, Stand 121

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LinCONCEPT: Puristisch, nachhaltig, edel: Leinenwäsche im skandinavischen Stil

LinCONCEPT: Puristisch, nachhaltig, edel: Leinenwäsche im skandinavischen Stil
edles Design im Standinavischen Stil
LinCONCEPT: Puristisch, nachhaltig, edel: Leinenwäsche im skandinavischen Stil
Naturprodukt Leinen aus Nordeuropa

Bei heißen Temperaturen angenehm zu tragen, als Bettwäsche ideal für Allergiker geeignet und als Tischdecke robust und gleichzeitig schön anzusehen – Leinen aus Nordeuropa ist ein Multitalent, das schon seit Jahrhunderten in der Bekleidungs- und Heimtextilienbranche eingesetzt wird. Besonderes Markenzeichen: der Knittereffekt, auch „Edelknitter“ genannt, und der natürliche Look.

Natürlichkeit steht auch bei LinCONCEPT aus Lettland im Vordergrund: Ob Kissenhüllen, Handtücher oder Bettwäsche - alle Produkte werden aus 100 Prozent Leinen hergestellt und mit umweltfreundlichen Methoden gewaschen und für den Tragekomfort weich gemacht. „Uns ist wichtig, dass die Weberinnen und Näherinnen unserer Produkte unter fairen Bedingungen arbeiten“, so Vigo Sukteris von LinCONCEPT. “Nur so können wir Qualität bieten.” Ob edle Blautöne, cooles Grau oder ganz clean in Weiß – LinCONCEPT setzt auf puristisches Design im skandinavischen Stil. Vigo Sukteris: „Früher trugen die Menschen Leinen, weil sie nichts anderes hatten. Heute ist Leinen Ausdruck eines modernen Lebensstils, bei dem Nachhaltigkeit und Natürlichkeit im Vordergrund stehen.“

LinConcept

Halle 8.1, Stand 321

www.linconcept.de

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PEARLS OF AFRICA – Papierschmuck für ein besseres Leben

PEARLS OF AFRICA – Papierschmuck für ein besseres Leben
Papierperlen, die später zu einer Kette werden.
PEARLS OF AFRICA – Papierschmuck für ein besseres Leben
Auch Schalen aus Papier sind möglich.

Mittlerweile wird in vielen Ländern Papier recycelt, um aus ihnen neue Produkte zu schaffen. Dass aber aus Altpapier sogar Schmuckstücke und Schalen entstehen können, das wissen vermutlich nur die wenigsten. Das Label „PEARLS OF AFRICA“ hat sich diesem Thema angenommen und schafft damit wunderschöne Unikate. Zudem wird durch den Vertrieb der Produkte die Frauengruppe „Emmanuel Group“ aus der Region Kampala in Uganda unterstützt.

2009 kam die Firmengründerin Ursula die Idee zu dem Schmuck aus Papier. In dieser Zeit besuchten die Eltern ihre Tochter Stephanie in Uganda und lernten dabei die Frauengruppe „Emmanuel Group“ kennen. Sie erfuhren von den schicksalhaften Lebensgeschichten der Frauen aus der Region Kampala und von ihrer Flucht vor den Rebellenkämpfen im Land. Aus diesem Grund beschloss die Familie die Organisation zu unterstützen. Um dies zu ermöglichen, arbeitet das Unternehmen mit ihrem Label „PEARLS OF AFRICA“ auf ehrenamtlicher Basis. In Deutschland steuern sie den Vertrieb und das Marketing, die Herstellung erfolgt allerdings von den über 60 Frauen aus Uganda.

Der Schmuck wird dabei in aufwendiger Handarbeit gefertigt. Zunächst wird das Recyclingpapier oder Altpapier in einem speziellen Format zugeschnitten. Anschließend gerollt und später klar lackiert. Durch den letzten Schritt bekommt das Papier eine gewisse Festigkeit, wodurch auch Schalen und Teller entstehen können. Durch den Einsatz von Schmuckelementen und unterschiedlich großen Papierperlen lassen sich ganz individuelle Schmuckstücke kreieren.

PEARLS OF AFRICA

Halle 11.1, Stand 407

www.pearls-of-africa.org

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Individuelle Schmuck-Unikate von Tatjana Appelhans

Individuelle Schmuck-Unikate von Tatjana Appelhans
Für diese Ohrringe braucht es keine Löcher
Individuelle Schmuck-Unikate von Tatjana Appelhans
Individuell, handgemacht und ganz ohne Verschluss

Ob Ringe, Ketten oder Anhänger, ob Silber oder Gold – jedes Schmuckstück von Tatjana Appelhans ist etwas ganz Besonderes: „Schmuck zu tragen bedeutet für mich, sich zu schmücken – und dies ganz individuell zugeschnitten auf die persönlichen Wünsche eines jeden Menschen“, so Tatjana Appelhans. Ein Beispiel dafür sind die von ihr gefertigten Ohrringe und Creolen, die durch einfaches Einhängen in die Ohrmuschel völlig schmerz- und druckfrei getragen werden können und sich dabei der individuellen Ohrform anpassen – ideal für Frauen, die Ohrschmuck mögen, aber beispielsweise aus medizinischen Gründen keine klassischen Stecker tragen können. Ähnlich werden auch die offenen Colliers der Hals- und Dekolletéform angepasst und benötigen keinen Verschluss.

Seit über zehn Jahren fertigt Tatjana Appelhans in Handarbeit ausgefallene Schmuckunikate aus hochwertigem 935er Silber, die sie entweder puristisch designt oder mit echten Perlen, geschliffenen oder naturbelassenen Edelsteinen und Fossilien in kunstvoller Lötarbeit veredelt. Einen Teil ihrer Kreationen bietet sie auch mit einer feinen, sehr haltbaren 750er Goldplattierung an.

Tatjana Appelhans

Halle 8.1, Stand 325

www.tatjana-appelhans.de

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Nachhaltige Möbel aus Portugal

Nachhaltige Möbel aus Portugal
von der Natur inspiriert – nachhaltige Möbel aus Portugal
Nachhaltige Möbel aus Portugal
Holzreste modern interpretiert

Häufig landen sie im Kamin oder werden zu Kohle verarbeitet, doch „Holzreste“ - also die Teile, die in der klassischen Holzindustrie nicht verarbeitet werden - können viel mehr: Rita Maia Tigre De Raiz von Design e Arte aus Portugal verwandelt sie beispielsweise in Teelichthalter, kleine Tische oder Lampen. Die Reste von Edelhölzern und hunderte Jahre alten Bäumen sind einfach zu schade zum Verbrennen, findet die Portugiesin. So entstand die Idee, sich von der Natur inspirieren zu lassen und einzigartige Möbel und Holzaccessoires zu kreieren. Denn je nachdem wie der Baum gewachsen ist, sieht jedes Kunstwerk anders aus. „Wir wollen mit unseren Produkten die Menschen wieder näher an die Natur heranführen“, sagt Rita Maia Tigre De Raiz. Gleichzeitig möchte sie einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung der Wälder leisten. „Um Möbel herzustellen, muss ein Baum nicht immer gefällt werden. Wir nutzen auch Äste von lebenden Bäumen, ohne dass der Baum Schaden nimmt.“

Rita Tigre

Halle 8.1, Stand 217

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HIMALAYA – Der textile Traum aus Indien

HIMALAYA – Der textile Traum aus Indien
Pullover und Mütze im Norweger Strickdesign.
HIMALAYA – Der textile Traum aus Indien
Pullover und Mütze im Norweger Strickdesign.

Alles begann mit einer Reise des Firmengründers Alexander Frieborg nach Nepal. Er war so fasziniert von den Menschen, deren Kultur und den dortigen Textilien, dass ihm die Idee kam, letztere nach Deutschland zu importieren, um diese dort zu verkaufen. Anfangs bot er seine Produkte auf Flohmärkten an und eröffnete wenig später sein eigenes Ladengeschäft. Seit der Gründung vor über 40 Jahre hat sich das Label HIMALAYA mittlerweile fest im Naturtextilbereich etabliert. Was von Beginn an geblieben ist, ist die tiefe Verbundenheit und Liebe zum Land und den Menschen aus der Himalaya Region.

Durch die langjährigen Handelsbeziehungen konnte Alexander Frieborg gute Kontakte zu Lieferanten in Nepal etablieren, die unter fairen Bedingungen produzieren. HIMALAYA stellt sicher, dass die Baumwollbekleidung aus 100% Bio Baumwolle hergestellt wird und die Färbung ohne giftige Chemikalien erfolgt. Um das für Kunden zu kennzeichnen, werden die Produkte vom Global Organic Textile Standard getestet. Dieses Siegel achtet in jeder Produktionsstufe streng auf soziale und ökologische Standards - sprich vom Anbau der Rohstoffe, bis zur Fertigung.

Die Handstrickwaren bezieht das Label aus der südostindischen Stadt Auroville. Dadurch unterstützt HIMALAYA ein soziales Projekt. Im Rahmen dessen erhalten Frauen die Chance auf ein geregeltes Einkommen und darüber hinaus, auf soziale Leistungen wie Krankenversicherung und Rente.

HIMALAYA

Halle 11.1, Stand 315

www.himalayashop.de

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Jiladesign - Handstempeldruck aus dem indischen Jaipur

Jiladesign - Handstempeldruck aus dem indischen Jaipur
Jiladesign - handbedruckte Baumwollstoffe aus Jaipur
Jiladesign - Handstempeldruck aus dem indischen Jaipur
inspiriert von der Farbenpracht Indiens

Ob in Pastelltönen mit zarten Blütenmustern oder uni in kräftigen Farben – die handbedruckten Baumwollstoffe von Jiladesign sind inspiriert von der Farbenvielfalt indischer Saris. Handstempeldruck ist die älteste Drucktechnik für Stoffe überhaupt und hat in Indien eine lange Tradition - speziell im Wüstenstaat Rajasthan ist diese Handwerkskunst weit verbreitet. Eleonore Fuchs von Jiladesign: „Ich bin viel in Indien gereist, liebe Land und Leute, und in der Vielfalt, Schönheit und Farbenpracht dieser Stoffe findet sich der einzigartige Charme dieses Landes wider.“

Seit 15 Jahren vertreibt sie Vorhänge, Tagesdecken, Hauskleider, Blusen und Tücher aus den handbedruckten Baumwollstoffen. Dabei arbeitet sie in Jaipur mit einem kleinen Familienbetrieb zusammen. Dort lässt sie sich von den Drucken inspirieren und lässt ihre Produktion dann vor Ort herstellen. Die Designs werden per Hand mit einem geschnitzten Holzstempel auf die Stoffe aufgetragen, und in verschiedenen Durchgängen bearbeitet. So verbinden sich Muster und Farben zu einem harmonischen Ganzen. Die Stoffe sind farbecht, und können in der Waschmaschine bis zu 60 Grad gewaschen werden. Eleonore Fuchs: „Für uns Mitteleuropäer ist die Pracht der Farben und Muster immer wieder eine Augenweide und daher wird jedes einzelne Teil - sei es ein Vorhang, ein Kimono oder eine Tagesdecke - zu einem speziellen Ausdruck von Schönheit und Anmut.“

Jiladesign

Halle 8.1, Stand 310

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BirgittasKoek – Ein Buch zum Lernen und Einschlafen

BirgittasKoek – Ein Buch zum Lernen und Einschlafen
Das Gute Nacht Buch von Jinglöv.
BirgittasKoek – Ein Buch zum Lernen und Einschlafen
Designerin Petra Jinglöv zeigt den philippinischen Frauen das Nähen.

Damit Kinder gut einschlafen können, werden ihnen häufig Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen. Ein besonderes Buch hat dabei die schwedische Designerin Petra Jinglöv entwickelt – Das Gute Nacht Buch. Dieses wird nicht nur aus Stoff gefertigt, sondern ist zudem noch interaktiv gestaltet. Auf dem Cover befindet sich eine kleine Bärenpuppe, die herausnehmbar ist und seine Leser anschließend durch das Buch führt. Der kleine Bär, erklärt spielerisch auf den nächsten Seiten die allabendliche Routine. So gibt es beispielsweise auf einer Seite eine Zahnbürste aus Stoff, die dank eines Bandes beweglich ist. Somit können Kinder an der Bärenpuppe das Zähne putzen üben. Auf einer weiteren Seite ist ein Skateboard mit Klettverschluss befestigt, welches in den dargestellten Schrank versteckt werden kann. Denn bevor der Bär ins Bett geht, muss er noch aufräumen.

Der damit verbundene pädagogische Ansatz ist der Designerin sehr wichtig. Aus diesem Grund sind verschiedene Vorschulpädagogen an der Entwicklung des Buches beteiligt. Das gilt auch für die anderen Spielsachen in ihrem Sortiment wie Fingerpuppen, Spielesets oder Kalender. Jedes Produkt ist alters- und entwicklungsgerecht.

Gefertigt wird das Buch, wie auch die anderen Produkte, von einer kleinen Frauengruppe auf den Philippinen. Um die Qualität in der Produktion sicherzustellen, hat Jinglöv die Frauen selber ausgebildet und ihnen gezeigt, wie die einzelnen Artikel zu fertigen sind. So erhalten die Frauen nicht nur eine Möglichkeit, den Lebensunterhalt für ihre Familien zu bestreiten, sondern werden gleichzeitig beruflich qualifiziert.

BirgittasKoek

Halle 11.1, Stand 228

https://birgittaskoek.myshopify.com/

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Poesiedesign – Schmuck mit geheimen Botschaften

Poesiedesign – Schmuck mit geheimen Botschaften
versteckte Botschaften: die Lebensblume steht für die Einigkeit von Körper, Seele und Geist
Poesiedesign – Schmuck mit geheimen Botschaften
das Armband bringt Glück, wenn man es verliert

Bei Christiane Ulms Schmuck lohnt es sich, ein bisschen genauer hinzuschauen, denn die Designerin versteckt kleine Botschaften in ihren Werken – eine Lebensblume als Kettenanhänger steht beispielsweise für die Einigkeit von Körper, Seele und Geist. Und wer noch ein bisschen genauer hinschaut, entdeckt die kleinen Herzchen in der Blume. Christiane Ulms Schmuck ist eine Hommage an die Weiblichkeit und an die Romantik: Mit zartem Design, ganz viel Kreativität und Liebe zum Detail entführt sie in poetische Welten.

20 Jahre hat Christiane Ulm als Modedesignerin gearbeitet, bevor sie vor zehn Jahren Poesiedesign gründete. Die Herstellung von Schmuck war damals eigentlich nur ein Mittel gegen den Stress in schlaflosen Nächten. „Die Freude an der Mode hatte ich nach 20 Jahren Designleitung in großen Konzernen verloren, da sich die Mode nicht mehr selbst erfindet – es gibt die Kopie der Kopie der Kopie – also keine kreative Herausforderung mehr für mich“, sagt Christiane Ulm. „Mein Traum war etwas Langlebiges aus meiner Gefühlswelt zu schaffen, das einen eigenen Stil hat.“ Seitdem kreiert sie Schmuck mit einem eigenen Stil und häufig auch mit einer ganz besonderen Geschichte, wie das Glücksarmband. Vor 35 Jahren arbeitete Christiane Ulm in Hong Kong. Dort fand sie Erholung bei den Mönchen im Tempel. Die schenkten ihr ein Textilbändchen, das Glück bringt, wenn sie es verliert. „Mich hat begeistert, dass durch das Loslassen, das Glück kommt. Wir halten hier zu fest an den Dingen, daher habe ich das Glücksbringerarmband als Übung zum Loslassen entwickelt.“

Poesiedesign Christiane Ulm

Halle 8.1, Stand 314

www.poesiedesign.de

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Teppiche wie Gemälde

Teppiche wie Gemälde
Geknüpfte Kunstwerke von Hamdi Ünal
Teppiche wie Gemälde
Geknüpfte Kunstwerke von Hamdi Ünal

Blumen, grafische Elemente und ganz viel Farbe - mit Herzblut und Liebe zum Detail gestaltet Hamdi Ünal seine Teppiche. Dabei löst er sich bewusst von klassischen symmetrischen Motiven und lässt seiner Fantasie freien Lauf. „Meine Teppiche sind wie Gemälde“, sagt Hamdi Ünal. „Dabei kombiniert er kalte und warme Farben, Licht- und Schatteneffekte zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk. „Ich stelle jeden Teppich individuell her. Von jedem Design gibt es maximal fünf Exemplare“, so Ünal.

Teppichknüpfen hat eine jahrhundertelange Tradition in der Türkei. Doch als Hamdi Ünal 1980 von den traditionellen Designs abwich und eigene Kreationen gestaltete, stieß er zunächst auf Widerstand. „Die Teppichknüpferinnen weigerten sich, meine Teppiche zu produzieren und auch die Händler wollten mir kein Material verkaufen.“ Doch am Ende konnte Hamdi Ünal sie mit seiner Leidenschaft überzeugen. Heute werden seine Teppiche in Manisa- Gördes östlich von Izmir hergestellt – einer Stadt mit 600 Jahre langer Teppich-Tradition.

Bei seinen Kreationen arbeitet Ünal z.T. mit recycelten Materialien und auch sonst setzt er auf eine umweltfreundliche und faire Herstellung: So werden die Teppiche von Frauen zuhause gewebt, damit sie sich um die Familie kümmern und gleichzeitig ihren Unterhalt verdienen können.

Seit nunmehr zehn Jahren präsentiert Hamdi Ünal seine Werke auf der BAZAAR Berlin. „Der Austausch mit den Besuchern und Kunstinteressierten aus ganz Deutschland motiviert und inspiriert mich.“ Wer sich von Hamdi Ünal geknüpften Kunstwerken ein eigenes Bild machen möchte, kann dies vom 8. bis zum 12. November in Halle 12 (Stand 119) auf dem Messegelände in Berlin tun.

Hamdi Ünal

Halle 8.1, Stand 101

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Dänisches Design und türkisches Kunsthandwerk

Dänisches Design und türkisches Kunsthandwerk
Neue Perspektive für syrische und türkische Frauen
Dänisches Design und türkisches Kunsthandwerk
Dänisches Design und türkisches Kunsthandwerk

Sie mussten auf der Flucht nicht nur ihr Heimatland, sondern auch ihr Hab und Gut zurücklassen. In der Türkei finden sie zwar Sicherheit, leben aber häufig in schwierigen Verhältnissen. Mehr als 2,5 Millionen Geflüchtete hat die Türkei bereits aufgenommen – deren Lebensbedingungen sind angesichts von mangelnden Türkischkenntnissen, fehlendem Zugang zum Arbeitsmarkt und ungeklärtem Aufenthaltsstatus prekär. Auch die Spannungen zwischen Aufnahmegesellschaft und geflüchteten Menschen wachsen.

„Hilfe zur Selbsthilfe“

Hier setzt das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die sequa gGmbH geförderte TAMEB-Projekt an: Die NGO Global Project Partners (GPP) unterstützt geflüchtete Syrerinnen und sozial benachteiligte Türkinnen in Istanbul – denn auch ihnen fehlen häufig die nötigen Qualifikationen und eine berufliche Perspektive. „Das Empowerment von Frauen liegt GPP besonders am Herzen“, so die zuständige Projektmanagerin. “Dabei werden wir vom Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ geleitet: Mit dem Projekt möchten wir geflüchtete Frauen und Frauen aus sozial schwächeren Schichten im Bereich Kunsthandwerk qualifizieren und für ihre Produkte nationale und internationale Verkaufswege erschließen, um ihnen so einen Weg in die finanzielle Unabhängigkeit und Selbstständigkeit zu ebnen“. Neben Trainings im Bereich „Produktentwicklung“ und „unternehmerische Grundkompetenzen“ nehmen die Syrerinnen auch an Türkischkursen sowie Kursen zur sozialen Integration in die türkische Gesellschaft teil.

Dänisches Design und traditionelles Kunsthandwerk

Ob Taschen, Schmuck oder Wohn-Accessoires – zusammen mit der dänischen Designerin Ellen Rasmussen fertigen die Frauen ein breites Portfolio an Produkten. Dabei gehen traditionelles Kunsthandwerk und modernes Design Hand in Hand. So erhöhen sich die Absatzchancen auf dem europäischen Markt, ohne dass das kulturelle Erbe der Länder verloren geht. Puristische Designs, natürliche Farben und regionale Materialien wie Leder und Textilien ziehen sich als „roter Faden“ durch die Kollektionen. Mit einer Gruppe von türkischen Frauen hat die Designerin beispielsweise eine Taschenkollektion produziert; mit einigen Syrerinnen hingegen hat sie Schals, bedruckte T-Shirts, Jutebeutel und Schmuck hergestellt.

Dabei ist ein kohärentes, harmonisches Gesamtbild in den Kollektionen klar erkennbar. Gleichzeitig ist der persönliche, berufliche und kulturelle Hintergrund der Frauen sehr unterschiedlich, was sich auch in den Kollektionen widerspiegelt. Diese unterschiedlichen Geschichten sind auch in die innovative Schmuck – und Wohnaccessoires-Linie der Syrerinnen und Türkinnen eingeflossen, die zusammen mit der türkischen Designerin, Gülnur Özdaglar, Upcycling-Accessoires aus PET-Flaschen produziert haben.

Alle Produkte werden auf der BAZAAR Berlin am Stand der GPP in Halle 8.1 Stand 116 zu kaufen sein.

Global Project Partners e.V.

Halle 8.1, Stand 116

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Papier aus Wasserhyazinthen und Kunst aus Plastikflaschen - Jarida Crafts aus Kenia setzt auf Upcycling

Papier aus Wasserhyazinthen und Kunst aus Plastikflaschen - Jarida Crafts aus Kenia setzt auf Upcycling
Jarida Crafts
Papier aus Wasserhyazinthen und Kunst aus Plastikflaschen - Jarida Crafts aus Kenia setzt auf Upcycling
Jarida Crafts

Wenn sie blüht, ist sie hübsch anzusehen, aber im Viktoriasee wurde sie zur echten Plage: Ende der 80er Jahre kam die Wasserhyazinthe nach Kenia und breitete sich dort rasend schnell aus. Die Folge: Die Schifffahrt und der Fischfang wurden massiv beeinträchtigt. Besonders betroffen war der Viktoriasee, denn der Fischfang ist für viele Menschen rund um den See die einzige Einnahmequelle. Viele Maßnahmen wie der Einsatz von speziellen Insekten, die der Wasserhyazinthe zu Leibe rücken sollten, scheiterten.

„Aus der Not eine Tugend machen“ - Die Gründung von Jarida Crafts

Dann kam Lilian und Harry Omondi die entscheidende Idee: Warum nicht einfach die Wasserhyazinthe als Rohstoff nutzen? Zum Heizen und als Dünger ist sie gut geeignet, auch Möbel und Körbe lassen sich daraus herstellen - warum also nicht einfach Papier daraus machen? Die Idee zu Jarida Crafts war geboren. Nun helfen ihnen die Fischer dabei, die Wasserhyazinthen zu ernten. Im Anschluss trocknen die Pflanzen acht Stunden in der Sonne. “Wenn die Wasserhyazinthen trocken sind, bearbeite ich das Material mit einer speziellen Maschine, damit das Papier schön glatt wird”, so Harry Omondi. So entstehen nicht nur schöne Papeterie-Artikel, sondern auch neue Arbeitsplätze. Und das Wasserhyazinthen-Problem hat sich zudem deutlich verbessert.

Die Kunst des Recyclings

Ob alte Plastikflaschen oder defekte Haushaltgeräte – in Kisumu, dem Sitz von Jarida Crafts, wird Müll einfach verbrannt. Dabei entstehen häufig giftige Dämpfe. Doch für eine moderne Abfallbeseitigung fehlt es in Kenia an der nötigen Infrastruktur. Auch hier hatte Jarida Crafts die entscheidende Idee: Sie motivierten Jugendliche, wiederverwendbare Produkte wie Kronkorken, Dosen, Plastiktüten und Altmetall zu sammeln, um daraus Neues zu erschaffen. So wird aus der alten Plastikflasche eine Blume oder ein Mobilé für das Kinderzimmer. „Die Arbeit mit den Jugendlichen ist nicht immer leicht, denn sie stammen aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Schulabbrecher, Kinder von der Straße, Teenager-Mütter - da braucht es viel Geduld,“ so Harry Omondi. Doch der Einsatz lohnt sich: Die jungen Frauen und Männer erhalten eine Ausbildung, um selber Produkte aus den Recyclingmaterialien herzustellen. Jarida Crafts übernimmt dann die Vermarktung in Afrika und Europa. So bieten sie den Jugendlichen eine echte Perspektive.

Jarida Crafts

Halle 11.2, Stand 326

www.jaridacrafts.com

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My little Nature – Das Schmuck-Geheimnis der Natur

My little Nature – Das Schmuck-Geheimnis der Natur
Halskette gefüllt mit rosafarbenem Moos.
My little Nature – Das Schmuck-Geheimnis der Natur
Designerin Aura Jakste ist begeistert von der Natur und ihrer Energie.

My little Nature ist wie ein kleines Geheimnis, welches in einem Schmuckstück eingeschlossen ist. Jedes Accessoire ist echte Handarbeit und wird individuell hergestellt. Egal ob Ketten, Ohrstecker oder Uhren, die Basis für ihren Schmuck bildet immer rostfreier Stahl. Die Besonderheit bei ihren Produkten sind allerdings die verschiedenen Füllungen der Anhänger. Darin befinden sich die verschiedensten Naturmaterialien, wie Pflanzen, Muscheln oder Sand. Jede Füllung wird dabei von Jakste mit größter Sorgfalt ausgewählt. Denn für sie spielt die Bedeutung der unterschiedlichen Naturmaterialien eine wichtige Rolle. Die Designerin ordnet jeder von ihr eine spirituelle Energie zu und sieht ihren Schmuck dadurch als eine Art Amulett an. Die Schmuckstücke sind also nicht nur ein echter Hingucker, sie sind auch gut fürs Karma.

„Wir kreieren Accessoires mit ganz besonderen Bedeutungen und Geheimnissen. Die Träger sollen mit ihnen nicht nur Glück oder wahre Liebe finden, sondern sie sollen auch vor Krankheiten oder vor denen beschützt werden, die ihnen Schaden zufügen wollen.“

Als Kind war Aura Jakste bereits von der Natur fasziniert. In dieser Zeit sammelte und studierte die junge Designerin verschiedenste Blüten und Blätter, die sie unter Glasplatten in Szene setzte. Diese Beobachtungen, sowie ihre Faszinationen für die Schönheit der Natur, waren die Auslöser für ihre Schmuckidee.

Lasst euch gerne beim Bazaar Berlin von der Natur verzaubern.

My little Nature

Halle 8.1, Stand 308

www.mylittlenature.lt

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MadaSpice: Naturgewürze aus Madagaskar

MadaSpice: Naturgewürze aus Madagaskar
Naturgewürze für die Weihnachtszeit
MadaSpice: Naturgewürze aus Madagaskar
Vanille aus dem Regenwald

Was wäre die Weihnachtszeit ohne Gewürze? Ob Zimt, Vanille, Kardamon oder Nelken - erst die exotischen Gewürze verleihen der Weihnachtsbäckerei den richtigen Geschmack. Dabei sind Gewürze nicht nur lecker, sondern auch gesund. In manchen Kulturen werden sie seit Jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt - Ingwer beispielsweise, um Übelkeit zu lindern und Kurkuma, um Entzündungen zu heilen. Kein Wunder also, dass einige Gewürze wie Pfeffer früher so wertvoll wie Gold waren. Schließlich bringen sie einen Hauch Exotik und eine ordentliche Portion Würze in unsere dunkle Jahreszeit.

Den Duft Madagaskars nach Europa bringen – das hat sich MadaSpice zum Ziel gesetzt. Ob Gewürze, Kräuter oder Tee, alle Produkte sind frei von Pestiziden; die Kräuter- und Gewürzmischungen kommen ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe und ohne Geschmacksverstärker aus. Denn fast alle Gewürze von MadaSpice stammen direkt aus dem Regenwald. „Die Pflanzen wachsen wild in einer naturbelassenen Umgebung im madegassischen Regenwald - kommen also nicht in Berührung mit Pestiziden und Kunstdünger,“ sagt Lalasoa Ruckdeschel von MadaSpice. „Denn das widerspricht dem Glauben der dort lebenden Menschen. Die Madegassen sind überzeugt, dass alle Pflanzen im Wald sich voreinander ernähren. Würde man Gewürzanbau außerhalb des Waldes betreiben, wäre die Balance gestört und die Heilkräuter und Naturgewürze würden an Wirkung verlieren.“ MadaSpice kauft viele Gewürze direkt von Kleinbauern und Sammlern, die mitten im Regenwald leben – so schaffen sie für die Menschen vor Ort eine Einkommensperspektive. Denn nicht nur extreme Wetterlagen wie Zyklone und Hochwasser, auch der Kampf um fruchtbaren Boden und Spekulationen mit Gewürzen, macht den Kleinbauern vor Ort das Leben schwer.

Lalasoa Ruckdeschel: „Wir bemühen uns mit unseren Partnern, die natürliche Qualität und den Geschmack unserer Gewürze in gleichbleibender Originalität zu erhalten, sowie das Aroma als Duft der Insel nach Europa zu bringen.“ Die Gewürze entsprechen den europäischen Lebensmittelrichtlinien und sind in der Regel drei bis fünf Jahre haltbar. Am besten verwahrt man sie kühl und trocken – damit sie ihr volles Aroma entfalten können. So kann Weihnachten kommen.

Mada Spice

Halle 11.2, Stand 219

madaspice.eu

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